DeWolff: Tascam Tapes

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Wer in rund zehn Jahren tatsächlich zwei EPs, sechs Studio- und drei Live-Alben veröffentlicht, darf und muss vielleicht mal sagen: “Es war einfach Zeit dafür, mal etwas völlig anderes zu machen, und dabei hatten wir reichlich Spaß.” DeWolff haben genau das gesagt und genau das gemacht.

Die Niederländer schnappten sich  einen alten portablen Vierspur-Rekorder namens Tascam Porta Two aus den 1980er-Jahren und nahmen damit sowie einer Gitarre, einem Mikrofon und einem Sampler mit diversen darauf gespeicherten Soul-Drumbreaks auf Tour und für unter 50 Dollar ein Album namens “Tascam Tapes” auf. “But sounding like a million bucks!” sagen sie. Stimmt aber nicht.

“Tascam Tapes” erscheint genau heute (auf LP, die CD folgt am nächsten Freitag) und klingt einfach: auf den Punkt. Roh, schroff, live aus dem Bus und von überall, wahnsinnig authentisch, voller Liebe und dabei trotzdem weder komplett neu noch nur ein bisschen schlecht. Richtig eben, charmant und perfekt für DeWolff. Diese bluesigen Vintage-Rocker, die funky Soul-Machinisten, die fleißigen Psychedelic-Rocker und die Band, deren Musik weder neu noch anders ist, die aber trotzdem neu und anders klingen. Wie zum Beispiel: “It Ain’t Easy”. Und: “Nothing’s Changing“.

Die Platte gibt’s bei den Spaßmachern von Finest Vinyl, DeWolff live am 17. März im Uebel & Gefährlich. (mf)

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