„Modest Mouse, David Bowie und Arcade Fire“ als Koordinatenpunkte auf dem Weg einer kanadischen Indierock-Band mit vehementen Synthie-Einsatz? Puh. Aber puh wegen geil. Wolf Parade polieren ihre Songs sicherlich auch auf dem kommenden Album „Thin Mind“, das am 24. Januar auf Sub Pop erscheint, als wären ausgerechnet auf jenem Label Ecken und Kanten nur so halb gerne gesehen. Aber Vorab-Kracher wie das schon ganz schnell nicht mehr wegzudenkende „Against The Day“ und Wolf Parades hübsche prähistorische Digitalkulisse auf wolfparade.com ergeben in Addition ein charmant aufregendes Gesamtbild mit kurzen Anlaufwegen zur höchsten Betriebstemperatur.

Wer sich darüber hinaus während des dynamischen Waldspaziergangs in „Forest Green“ gefühlt im sauren Regen der Achtziger wiederfindet oder wie zu einer nur scheinbar etwas zu schnell abgespielten The Cure-Single ins trancen gerät, hat den Zugang zu Wolf Parade in jedem Fall für sich entdeckt. Was für eine schöne Fünf-Minuten-Dunkelheit gepaart mit einem Hymnen-Alarm deLuxe. Wolf Parade | Knust | 3. März (concert-news präsentiert). (kel)

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