Filling An Arab

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Dass ganze Alben gleich mehrmals am Tag durchlaufen, kennt das noch jemand? Probiert es mal aus. Wir hätten hier gleich zwei heiße Kandidaten für den Morgen nach der Clubnacht: Acid Arab wussten nämlich nicht nur schon 2016 auf „Musique De France“ wie der ganze elektronische Zauber so geht mit Zutaten wie House, Disco oder Trap. Die zehn Kapitel der beiden Franzosen Guido Minisky und Hervé Carvalho mit ihren zahlreichen geladenen Gästen erzeugen einen ungeheuren Flow, irgendwas mit Hypnose und zehn Fingern auf der Repeat-Taste.

Inzwischen ist längst „Jdid“ als Nachfolger erschienen, das auch „Trip“ hätte überschrieben werden können. Und es hält mühelos das eh schon glühende Versprechen seines Vorgängers: Synthetische Beats, Kopfnicker-Styles, zerschmolzene Grenzen in jeder Hinsicht, #bassbasswirtauchenbass, Karneval und Kulturen, #nofillers. Man möchte Acid Arab anflehen, doch auf jede Pause zwischen ihren Tracks zu verzichten, und sei sie noch so kurz. Wenn das hier nicht die Kruders und Dorfmeisters ihres Kontinentes sind, dann wissen wir es auch nicht. Acid Arab | 8. Februar | Knust (kel)

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