„If I Were A Gamma Ray, A Gamma Gamma Ray Made Of Pure Existence. If I Were A Gamma Ray, A Gamma Gamma Ray Mighty And Unfailing. I’d Radiate Love, To Fight Misery“

Für „wenn der DJ mal wieder pissen musste“ hatten die Krautis Birth Control seit 1972 den passenden Soundtrack dabei. Das immergrüne „Gamma Ray“ beginnt nämlich mit einem Intro, das einer sich rapide füllenden Blase zum Soundtrack gereichen würde. Und viel besser: Knapp zehn Minuten währte der psychedelische Wahnsinn auf dem Vinyl von „Hoodoo Man“ mit dem irgendwie unvergessenen Cover-Artwork. Genug für den Gang zum Klo, ins Bierlager und zurück ans Pult. Vergleichsweise wenig allerdings angesichts der Tatsache, dass die heutigen Birth Control es locker auf über zwanzig Minuten in der Liveversion bringen. Und das auch noch in richtig geil.

Wer derweil lieber ein bisschen in der Bandhistorie stöbern mag, schaut sich mal die turbulenten Besetzungswechsel seit 1966 an. Gut, Hugo Egon Balder hat gefühlt überall mitgewirkt wo irgendwas mit Hippie draufstand. Aber hier: Xaver Fischer (der mit dem eigenen kongenialen Lounge-Trio), Horst Stachelhaus (Randy Hansen und Alex Oriental Experience), der Psychologe Wolfgang Neuser, Rolf „Rocco“ Klein (Klaus Lage Band) … was für eine Top-Liga. Bis heute am Schlagzeug: Manfred „Manni“ von Bohr, der auch schon für Lenny, die Lokomotive, Mac Dowell den Stock prügelte. Birth Control | 7. Februar im LOLA Kulturzentrum in Bergedorf (kel)

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