Warum eigentlich immer selbst Fragen ausdenken, wenn wir euch beste Menschen doch haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Im virtuellen Interviewraum begegnet ihr jetzt: Marlene, Henning, Anja, Marten, Tobert und Jan. Viel Spaß. Turbostaat-Tickets gibt es übrigens noch für den 18. Februar (Markthalle) u.a. bei der Theaterkasse Schumacher. Der 19. Februar ist ausverkauft (concert-news präsentiert).

“Moin, mir ist beim Hören und Lesen der neuen Turbostaat-Platte und der Texte und gerade auch beim „Stine“-Dokuvideo-Schauen die Frage eingefallen, ob die Herren Plattdeutsch verstehen, gelernt haben bzw. es immer noch sprechen? Schönen Gruß, Marlene”
Marten: „Plattdeutsch verstehe ich gut, spreche es aber eher kümmerlich. Ich bin in einem hochdeutschen Haushalt groß geworden und spreche daher die bei uns übliche Mischung aus schlechtem Deutsch mit breiiger Färbung und vielen plattdeutschen Lehnwörtern.“
Tobert: „Ich bin zur Hälfte bei meinen Großeltern aufgewachsen, wir haben zur Hälfte plattdeutsch gesprochen. Ich kann es sehr gut verstehen und bereue immer etwas, dass ich es nur noch spreche, wenn ich den Rest meiner Familie in Husum besuche.“
Jan: „Das meiste verstehe ich. Bin aber aus Hessen zugezogen. Ich hoffe das hört man nicht. Habe in der Schule freiwillig mal versucht Friesisch zu lernen. Das war aber in der 7 und 8 Stunde. Und es war freiwillig. Also habe ich mich meiner hessischen Vergangenheit gestellt, und bin lieber nach Hause gefahren.“

“Hallöchen, mich würde interessieren, ob Turbostaat auch für dieses Jahr wieder das “Angst macht keinen Lärm” Festival planen. Viele Grüße, Anja”
Alle: „Wir glauben, das machen wir erst nächstes Jahr wieder.“

“Moin. Meine folgenden Fragen gehen raus an Turbostaat: Was hat es mit dem Plattencover auf sich? Angefangen mit den Texten, den Titeln und auch sonst umgibt die Musik der Band Turbostaat etwas Mysteriöses. Etwas, was man nicht deuten kann. Die Texte sind offen für Interpretationen, während andere Bands mehr auf den Punkt kommen, sind die Gedankengänge und lyrischen Ergüsse selten konkret. Ist das Stilmittel oder wie soll man das verstehen? Was für Musik hört ihr privat? In der Vergangenheit haben Turbostaat auch Konzerte im Ausland gespielt (Skandinavien). Ist sowas mal wieder geplant? Viele Grüße, Henning”
Marten: „Das Plattencover hat mein Opa gemalt und hing bei meinen Eltern in irgendeinem Raum. Das fanden wir dann hübsch und passend für die Platte und im speziellen den Plattentitel. Die Texte entsprechen im Groben meiner Art zu denken und um Themen oder Problemen zu kreisen. Privat höre ich sehr viel und sehr viel verschiedene Musik nicht auf ein bestimmtes Genre beschränkt, obwohl ich Punkrock sehr liebe. Hauptsache irgendwie interessant und manchmal auch gerne etwas abseitig. Nach Finnland wollen wir gerne nochmal und hoffentlich klappt das bald auch mal. Ich würde sagen halbgeplant.“
Tobert: „Ich höre ausschließlich Musik, viel und verschieden. Ich begeistere mich stets für die Begeisterung daran und es ist mir meist egal, welchem Genre oder welcher Art Musik zugeordnet wird. Ich war derweil privat in Finnland und es ist keine heimliche Liebe, wir möchten gerne zurück dorthin!“
 Jan: „Ich würde überall rumbrüllen. Wenn der Rest mitkommt bin ich dabei.“

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