Es wäre ein Irrweg, A Tale Of Golden Keys irgendwo zwischen älteren Demo-Blaupausen derer zu Mogwai und Pink Floyd einzuordnen. Auch wenn einige sehr wenige Streckenabschnitte ihrer Filmmusik „Tyry“ aus 2019 zumindest den vorherigen Konsum der beiden genannten Kollektive assoziieren lässt. Oder für Zuhörer das Nachspiel. In der Realität hat sich das Nürnberger Trio A Tale Of Golden Keys derweil längst einen schönen Namen als (gefühlt) gemeinnützige Trägerschaft ausführlicher Indie-Expertisen einen Namen erarbeitet.

Das liegt längst nicht nur am sagenhaft zufrieden-melancholisch wirkenden „All Of This“, der Eröffnung ihres 2015er-Albums „Everything Went Down As Planned“. Seinerzeit schon befand vollkommen zurecht das Grand Hotel Van Cleef, es bleibe doch bitteschön „zu hoffen das A Tale Of Golden Keys hinterm Mond den Weltuntergang überleben, während alles andere fröhlich den Bach runter geht“. Diese Mission scheint erfolgreich abgehakt zu sein und zugleich heute aktueller denn je. Und apropos Trio: Zwischen all diesen Eckdaten liegt ja auch noch „Shrimp“, das sich nicht nur mittels seines Album-Auftakts „Punk Rock Hit“ auf und in den eigenen Arm zu nehmen imstande ist. Und vielleicht in noch sehr viele mehr. Zum Beispiel am 4. November im Nochtspeicher (concert-news präsentiert). (kel)

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