3 Fragen an: Trixsi

0

Ende Juni veröffentlichten Trixsi ihr erstes Album. Kurz danach hieß es: Charts gestürmt, gecrasht, wir reden jetzt von und mit: Superstars. Also noch mehr, als sie es vor ihrer Platte auf Platz 83 nicht eh schon waren. Denn: Trixsi. Das sind Musiker von Findus, Herrenmagazin und Jupiter Jones mit dem Sanger von Love A und Schreng Schreng & La La. Das Album dazu heißt “Frau Gott” , die Lieder unter anderem “Wannabe” und “Trauma“.  Und das kannste denken und sagen (und rauchen), was du willst, das ist einfach gutes Zeug, das ist so ein  bisschen von allen und doch nicht wie die eine oder andere.

Am Freitag schon spielen Trixsi das Schrødingers Open Air (Schröderstiftstraße 7), vorab hat uns Herr Mechenbier drei Fragen beantwortet.

Wir: Sie sind jetzt eine Band aus den Charts. Ab jetzt nur noch Schampus und Sie möchten gesiezt werden?
Trixsi: Ja, das wäre uns sehr recht. Zumindest der Punkt mit dem qualitativ hochwertigen Schaumwein. 

Wir: Was spielen Sie überhaupt live? Nur die elf Lieder des Top-100 Albums wären ja vielleicht zu wenig. Machen Sie also die Fans glücklich und spielen auch Lieder von den anderen Bands, in denen Sie schon gespielt haben oder immer noch spielen?
Trixsi: Als Siez-Band hat man ja den Bonus, von vorn herein ein wenig schnöseliger als andere sein zu dürfen. Entsprechend gibt es, ganz unserem Naturell entsprechend, keinerlei dödelige Ansagen, keine unnötig unterhaltsamen Blödeleien und nicht eine einzige, diensteifrig dargebotene Zugabe. Außer jemand hat Geburtstag. Dann spielen wir für ekelhaft viel Zaster natürlich gerne noch die erste IRON MAIDEN Platte. Wir sind ja auch alle fast Italiener, so wie Paul di’Anno.

Wir: Aber nach der ganzen langen Pause … könnt ihr, sorry, können Sie überhaupt noch live spielen? Und was darf man live so erwarten?
Trixsi: Wir proben ja auch ohne Pandemie-Panik nicht. Getreu dem Motto “Wer übt, fällt den Mitbewerbern unschön in den Rücken.” Das Wort “unschön” umreißt dabei auch ganz trefflich, was man erwarten darf, wenn man live auf komplizierte Typen mit akribisch konstruierten Songs hofft.

Wir: Danke, Trixsi 
Trixsi: Danke. Kuss. Bierchen, bitte.

Interview: Mathias Frank

Share.

Comments are closed.