Schon wieder? Ja. Nur besser. Besser als “Devotale”, das erst im vergangenen Jahr erschien. Dieses Album von Krief ist noch besser. Schwieriger zwar, anstrengender, verwirrender. Aber vor allem: besser. Und genau richtig betitelt.

Chemical Trance“, das neue Album von dem Mann, der früher mal der Gitarrist von The Dears war, enthält zehn Songs, jeder einzelne verdient es nicht nur gehört zu werden, jedem einzelnen sollte man zuhören! Unbedingt sogar, denn sonst verpasst man was. Atemberaubende Atmosphären zum Beispiel, fantastische Ideen, bedrückende wie betörende Momente, psychedelische wie böse, das Beste aus Indie, Pop, Prog und Pathos, große Kunst und noch größere Musik. Musik zwischen den Beatles und Mike Patton und trotzdem nicht durcheinander. Trotzdem eine runde Sache, stimmig, richtig, genau richtig und so, so, so spannend.

(Patrick) Krief selbst sagt über dieses Album: “Lege es auf wie ein Mediations-Tape. Setze deine Kopfhörer auf, schließe die Augen, und wenn die letzte Note erklingt, musst du sie neu starten, weil dein Geist in eine andere Ebene abgedriftet ist.” Wir sagen, ich sage: “Ja, genau, mach das, los!” (mf)

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