Schon wieder ein neuer Text? Als hätte es den ganzen Scheiß nie gegeben. Als gäbe es jeden Abend was zu gucken, zu erleben, als wäre alles gut. Aber nö, man hockt hier zuhause am Rechner, hört sich neue und alte Sachen an, guckt sich um, schaut und entdeckt und denkt immer mal wieder: die mal live sehen, das wäre schön. Jetzt gerade: Shirley Holmes. Die wunderbaren, die tollen, die so aufaufaufregenden Shirley Holmes. Die möchte ich mal live sehen. Die MÜSST ihr mal live sehen. Am 22. Januar spielen Shirley Holmes im Nochtspeicher.

Im April erschien auf Rookie Records das tolle Album “Die Krone der Erschöpfung”. Ein wildes, verrücktes, eben so aufaufaufregendes Album voller Punk und Beats und was dazwischen. An anderer Stelle schrieb ich von C64-Beats, Tic Tac Toe-Momenten, Wir sind Helden-Pop und Deichkind-Texten. An dieser. Hier steht zudem: Es ist jetzt weit nach Mitternacht, als das hier eingetippt wird. Neben mir steht eine leeres Glas, neben mir liegt ein leeres Handy. Und ich verliere mich. YouTube. Lindenberg Unplugged, Touché Amoré, Samy Deluxe interviewt Clueso, +44 mit Mark Hoppus, The Interrupters und zur Abwechslung Transfer Update und immer wieder dazwischen: “Das Licht“. Von Shirley Holmes. Genau jetzt in dieser Nacht ist das der beste Song der Welt. Digga, ich bin wach, es geht mir gut, morgen ist es auch der Rest. Gut.

Auch gut, sehr gut, aufaufaufregend: “Wieder sehen” und “Binichbinich” und das ganze Album und sicherlich auch Shirley Holmes live.  Am 22. Januar spielen Mel, Miss Ziggy und Chris im Nochtspeicher. Hoffentlich, ganz sicher, bestimmt, vermutlich, vielleicht. (mf)

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