Mal ganz ehrlich: was erwartet man von einer Band diesen Namens? The Screenshots. Ich so: Eine klebrige Popband, die irgendwie auf Indie macht, aber das Gegenteil von Indie ist. Heißt also: keine Erwartungen, keine Hoffnungen, “2 Millionen Umsatz mit einer einfachen Idee” in den Player und Augen zu und durch. Doch dann: Augen auf! Grinsen, Freude, Bier auf, lachen, wie geil sind die denn?

Das Album erscheint heute. Es ist so so so gut! Darum reden wir hier drüber. Denn mal kurz abgeschweift. Zu uns. Vielleicht machen wir das jetzt nur noch. Über Bands, Musik und Konzerte reden und schreiben, die wir wirklich geil finden. So richtig. Konzert News, die man trotzdem nicht verschweigen darf, findet ihr weiterhin bei Facebook. Logisch.

Zurück zu “2 Millionen Umsatz mit einer einfachen Idee” von The Screenshots. “Manchmal” beginnt und gibt es den Takt vor. Pop und Punk und NDW und große Lyrik und noch größeren Visionen. Ein Hit und nur einer von vielen. Von fast allen. Andere Lieder wie “Walter White ist tot” sind mehr Indie, haben tatsächlich was von The Ghost Of Tom Joad (der Band, nicht der Platte) und einen charmanten Nerd-Charakter (zum Beispiel: “Die Welt geht noch nicht unter“) oder sind einfach lässiger Trümmer Punk (“Für immer niemals da”).

Hit des Ganzen aber ist, meine Meinung, “Träume” mit LGoony. DEM LGoony. Es scheppert, ballert, es ist geht nach vorne, es ist ein Song, den man kennen muss. Der hier. Den man live erleben muss. Einer Band, die man live sehen muss. Am 20. Oktober spielen The Screenshots ein Release-Konzert im Molotow Backyard, am 17. Februar 2021 spielen sie erneut im Molotow. HIN! (mf)

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