Zehn Jahre ist das jetzt her. Ist es her, dass Kollege Maurer bei gaesteliste.de schrieb: “Als neuester Vertreter der melancholischen Grandezza überzeugten The Slow Show aus Manchester – lange vor der Veröffentlichung dieses Debüt-Albums – zunächst mal als beeindruckende Live-Band mit einem grundsympathischen Frontmann namens Rob Goodwin. Dabei ist die treffend benannte Slow Show keine Band, die auf der Bühne mit einer Wahnsinns-Show überraschen: Bei The Slow Show geht es um die Songs, die Stimmung, das Zuhören und die Geduld. Wenn es nun der Band gelingt, auch ohne Up-Tempo-Songs das Publikum restlos in den Bann zu ziehen, dann liegt das mit Sicherheit an der Magie, die Goodwins zurückhaltender Vortrag in Kombination mit den zurückhaltenden Arrangements der epischen Nummern entfacht.”
Zehn Jahre sind auch seit dem Debüt der Band vergangen: “White Water”. Und das wird gefeiert. Am 24. April 2026 The Slow Show im Rahmen der Pop Seasons der Christianskirche Altona, um den runden Geburtstag zu feiern. Sie selber sagen:
„Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Lang genug, damit Menschen sich verändern, Städte sich verändern, Liebe endet und wieder neu beginnt. Die Rückkehr zu ‘White Water’ ist ein Gefühl, das wir nicht genau benennen können. Wir spielen diese Songs jetzt als andere Menschen, mit einem Jahrzehnt Lebenserfahrung und allem, was es uns hinterlassen hat. Das verändert, wie wir sie empfinden und wie wir sie aufführen. Es ist eine stille Heilung. Begleiten Sie uns, wenn wir White Water nach 10 Jahren live wieder aufleben lassen.”

