Vorschau. Vorfreude. Rock N Roll. Am 22. April 2026 spielen Grandma’s Ashes im Kent Club. Könnte ganz schön super werden. Weil auch ihre neue Platte echt was kann. Und viel kann. Denn was die drei Französinnen da spielen, ist nicht mit ein, zwei Worten erklärt. Oder Genres …
Weil “Cold Sun Again” nicht wie “Sufferer” klingt und beide nicht wie “Saints Kiss” klingen. Gut so. Gute Songs! Die Platte, die zweite der drei, ist es auch. Und gefüllt mit so was wie Alternative Rock, aber auch mit bisschen Metal, bisschen Gothic, bisschen Garage. Und selbst das ist nur ein Teil. Wegen der Emotionen und so. Melancholie, Dunkelheit, Wut, Leidenschaft, Liebe, Aggressionen. Und: mehr. Ja. Musik zum Zuhören. Und Anschauen. Was durchaus eine bewusste Entscheidung der Band war, nachdem die erste Platte während Covid entstand. Im Interview mit musicwaves.org sagten sie:
“Wir waren – wie viele andere auch – in einer depressiven Phase, und als wir daraus herauskamen, wurde uns klar, dass wir die Bühne und die Reaktionen des Publikums vorhersehen konnten und uns sagten, dass wir explosive Musik machen wollten, um auf der Bühne zehnmal mehr Spaß zu haben.”
Am 22. April 2026 spielen Grandma’s Ashes im Kent Club.
Foto: Elisa Grosman

