Am 16. Oktober spielen Yara in der Hebebühne. Heute erscheint ihre erste Platte “Wenn ich groß bin”. Und man weiß sofort: Coming Of Age. Geht ja gar nicht anders. Geht aber auch ganz schön gut und es ist manchmal noch besser, was Jakob, Lisa, Gio und Jacque aus Heidelberg da spielen.
Bei ersten Platten darf das noch. Eine Band mit anderen vergleichen. Und deshalb werfen wir einfach mal Milliarden auf die Bühnenbretter. Häufiger geht es hier in eine ähnliche Richtung. Man kann auch Annenmaykantereit und Max Schroeder & Das Love und – wenn man sich “Champagner” anhört – vielleicht sogar Wanda nennen. So vom Feeling her, vom guten Gefühl. Zusammen: Rock N Roll mit Soul und feiner Note. Mit Charme, Stil, Klavier und ordentlich Coolness.
Es sind einfach ganz viele ganz tolle Lieder, denen man gerne lauscht, zu denen man gerne wippt, vielleicht nippt und dabei denkt und träumt und grübelt. Was wäre wenn, wie wird es dann, was war da und dann auch noch warum. “Es ist die Sehnsucht, die mich treibt” singen sie in “Wenn du rauchst”.
Sie singen von Liebe, Reichtum (“gerne 100 Euro mehr”) und toxischen Männern, nennen ihre Songs “Kaugummizigaretten” und “Legohaus” und können Tanzmusik genau wie Melancholie oder einer gesunden Portion Breitband-Melodie. Jeweils mit: Stil. Wir wiederholen uns gerne. Wir wiederholen uns: Am 16. Oktober spielen Yara in der Hebebühne.
Foto: Jan Koegel
