Vergangenen Freitag war es soweit. Die tollen Grandmas House haben ihre tolle Platte “Baby You’re A Winner” veröffentlicht. Ein Muss von Album, ein großes Stück, allerfeinste Musik. Und dabei besser als einst erhofft und erwartet. Ohne, dass wir damals was erhofft oder erwartet hätten. Damals feierten wir das großartige “Dog“ ab, sprachen von Mitreiß-Punk und Hit-Punk und schrieben: “Was für ein Killer, was für ein Monster. Muss man lieben.”
Jetzt gibt es satte zwölf Songs auf einer Scheibe. Die man lieben muss. Denn jetzt haben Yasmin Berndt (Gesang, Gitarre), Poppy Dodgson (Gesang, Schlagzeug), Zoë Zinsmeister (Bass) und Polly (Gitarre) mächtig abgeliefert. Eine Platte voller Post-Punk, Indie, Punk und Emo, immer wieder mit Einflüssen der 90er, der Riot Grrrls, von den großen Bands von damals. Vor allem: eine Platte voller Intensität, Leidenschaft und Vielfalt.
Vieles kommt roh, schroff und manches auch mit Tempo. Ganz anders aber klingt dann ein Lied wie “Dance” mit seinen Bläsern und schrägen Sounds, „Next Big Hit“ ist ganz schön noisy, „Soaked“ oder „How It Is“ sind eher … ruhig. Das Gegenteil davon gibt’s am 11. Oktober im Hafenklang. Grandmas House live. Dann wird abgeliefert, dann wird gefeiert. Ein Muss von Konzert.
