Irgendwas war doch mal mit denen. Aber jetzt gerade sind die ganz schön gut. Ist die neue Platte der Leftovers ganz schön super, die heute erscheint. “Schau nicht so”. Unser Album der Woche. Schon wieder eines, wir ziehen das jetzt durch. Und das in diesem Fall sogar mit doppelter Freude. Denn nicht nur, dass der Vierer aus Wien hier ganz schönen feinen, sehr smarten, sehr modernen Punkrock spielt. Am 23. Oktober spielen sie auch im Uebel & Gefährlich.
Wobei das hier auf “Schau nicht so” gar nicht immer nur Punkrock ist. Es ist auch alternativerockig, es ist grungy, es ist Indie und – natürlich – Post-Punk. Immer Rock N Roll. Und dabei klingt es irgendwie ganz schön jung und energetisch, wild, neugierig, ausprobierend und hemmungslos was Anna Grobauer, Leon Eder, Leonid Sushon und Alexander Waismayer auf ihrem nach „Krach“ (2022), „Müde“ (2023) und „Es kann sein dass alles endet“ (2024) bereist vierten Album veranstalten.
Ein Album zwischen Zorn und Melancholie, voller Wechsel, Brüche und Überraschungen und großartiger Spielereien. Alleine für einen Song wie “Nasenbrecher” – maximaler Respekt. Und für die anderen auch. Für “Absturz” mit seinen Nirvana-Vibes, für das wuchtige, wütende “Loser”, ganz besonders für das irgendwie ganz besondere “Es geht schon”. Für die Platte. Für die Vorfreude. Am 23. Oktober spielen Leftovers im Uebel & Gefährlich. Mit denen tatsächlich mal was war …
Foto: Nora Einwaller
