Der Sound von The Sophs klingt nach Slacker, Indie, schrägem Folk und der Garage im Keller. Klingt ganz schön gut. Nerdy, aber nett. Die Band selbst äußerst sich dagegen durchaus selbstbewusst. Verpackt in Zurückhaltung und Bescheidenheit. “Wir versuchen nie, so vielseitig zu sein, wie wir am Ende klingen“, sagt Sänger Ethan Ramon. Oder auch: “Ich will stehlen, plagiieren, borgen. Am Ende soll die Musik einfach unglaublich klingen.“
Gestern haben The Sophs aus Los Angeles, neben Ramon bestehend aus Sam Yuh (Keyboards), Austin Parker Jones (E-Gitarre), Seth Smades (Akustikgitarre), Devin Russ (Schlagzeug) und Cole Bobbitt (Bass), ihre erste Platte “Goldstar” releast. Zehn Songs stark und nicht immer ganz einfach. Aber eben auch gut. Sehr. Schräg und durcheinander, hier mal mehr Stimme, da so was wie Punk oder auch Jazz und danach wieder … genau. Warum nicht?
Besonders live könnte das ganz, ganz viel Spaß machen, auf der Bühne werden Songs wie das schnelle country-punkige “Sweetiepie” oder das bluesige “They Told Me Jump, I Said How High” für gute Bewegung davor sorgen. Wie passend: Am 28. April präsentieren wir euch The Sophs im Molotow.
Foto: Eric Daniels

