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05.10.2014 | Knust


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Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

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Schmidteinander

20. August 2018 - 6:00:29 - Konzert-Tipps, Molotow

Vergesst für einen Moment mal alles, was ihr bislang von The Twilight Sad aus Schottland wusstet oder hörtet. Denn der Ausblick für 2019 bedeutet nicht nur ein neues Album, sondern im Zuge dessen auch eine befruchtende Zusammenarbeit mit The Cures Robert Smith. Rein mathematisch betrachtet also: Post-Rock mit Shoegaze und Folk und einem großen Fragezeichen wie zuletzt bei Rudi Carrell am laufenden Band.

Apropos Band: „Ein düsteres Bulletin aus einer Innenwelt“, beschreibt es „Die Presse“ schon sehr treffend beim Goutieren der aktuellen The Twilight Sad-Single „I/m Not Here (Missing Face)„.  Wer es tiefer und ausführlicher mag, kommt in der Zwischenzeit um das 2014er Werk „Nobody Wants To Be Here And Nobody Wants To Leave“ nicht einen Moment lang herum ohne geschlossenen Auges und mit gespannter Andacht zu verweilen. So schließt sich mit dem Konzertbesuch der Kreis zum bevorstehenden Album. Dass es am 16. November im Molotow daraus bereits neue Songs zu hören geben wird, darf guten Gewissens gehofft werden. (kel)

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König der Fragen

19. August 2018 - 6:00:28 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtwache

Jetzt dauert es nicht mehr so lange. Ein bisschen  noch, ein paar Tage. Am 31. August erscheint das neue Ian Fisher-Album „Idle Hands“, ein ziemlich sehr schönes, zehn Song starkes Album. Irgendwie Pop, aber auch Indie, bisschen Folk, dabei eigen, persönlich, erwachsen. Freut euch drauf, das wird gut.

Wer’s nicht glaubt, schaut einfach mal die Videos zu „Tables Turn“ und „Bed Downtown“ (über das Ian Fisher sagt: „It is the battle between the morality that we’re raised to believe in as children and the morality that we define for ourselves as adults. It asks what is right and wrong and is answered only by the call for truth, acknowledgement, and acceptance in the chorus. ‚We could lie and say it never happened, but lying wouldn’t make it right‘.„) Und sichert sich dann bitte sein Ticket. Am 5. Oktober präsentieren wir euch Ian Fisher in der Nochtwache.

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Wieder dAlias Caylon

18. August 2018 - 6:00:06 - Astra-Stube, Konzert-Tipps

Alias Caylon? Ja. Es gibt sie noch, sie haben es geschafft. Neun Jahre sind seit der letzten Platte vergangen, 2009 erschien „Follow The Feeder“, damals noch auf Rookie. Jetzt sind die Flensburger bei Gunner Records gelandet und veröffentlichen tatsächlich ein drittes Album. Gestern erschien „Where There Be No Land“ – und „Where There Be No Land“ kann so einiges.

Damals wie heute denkt man ganz häufig an zwei Bands, wenn man Alias Caylon hört: At The Drive-In und Sparta. Das liegt zum einen und ziemlich häufig an der Stimme, ganz oft aber auch am Sound, am Stil. Auch Alias Caylon stehen auf Post-Hardcore. Auf opulente Frickeleien, auf verkopfte Experimente, auf Geschrammel, Lärm und gekonnte Dissonanzen, auf feine Kunst, ein bisschen Pop, auf möglichst viel drin und nicht nur dran. Und ganz häufig gelingt ihnen das hier auch, Songs wie „Dog In The Fog“ oder auch ganz besonders „Chemical“ oder das etwas schnellere, fast schon punkige „Most Boring Case Scenario“ sind komplett spannende, aufregende Lieder. Und genügend andere sind es ebenso klasse, um dieses Album ziemlich, logisch, klasse zu finden – und sich ziemlich dolle auf die Alias Caylon-Show am 15. September in der Astra Stube zu freuen. (mf)

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Album der Woche: Hodja

17. August 2018 - 6:00:25 - Album der Woche

Zwei Jahre ist es her, dass Hodja ihr wunderbares Album „Halos“ veröffentlichten. „Ein Album voller Soul und Rock N Roll, Gospel, Blues und Sex. Jon Spencer trifft Jack White trifft Barry White. Oder so ähnlich und doch ganz anders.

Jetzt kommt der Nachfolger, jetzt kommt Album Nummer 3, jetzt kommt: „The Flood“. Und klingt noch mal geiler, noch mal verrückter, noch mal … unfassbarer. Gitarrist Tenboi Levinson  sagte mal: „Gute Musik provoziert Emotionen und bringt mich zum Tanzen, Lieben, Relaxen, was auch immer. Oder sie macht mich verrückt.“ Uns macht dieses Album verrückt. Mich macht dieses Album verrückt. Von Anfang bis Ende, in jedem Moment, überall, für immer? Ja, Hodja, ich will.

Auch „The Flood“ erscheint auf Noisolution aus Berlin, zehn Songs sind drauf und jeder für sich ist: unbeschreiblich. Weil das Trio, beheimatet in Dänemark und den USA, einfach unbeschreiblich eigen zur Sache geht, hemmungslos, mutig, verrückt, schmutzig. Da ficken Monster Magnet mit den Melvins zu Raps und Beats und Soul und Gospel und Garage und Soul und noch viel mehr, die Herren – siehe oben – Spencer und White machen mit, das Ganze ist ein großer Rudelbums in Lederjacke.

Und trotzdem kann man nicht weghören. Sondern tickt aus, feiert, liebt Lieder wie den räudigern Smoke Blow-Punker „The Sour Taste“ oder das noisige, etwas an die Beastie Boys erinnernde „Everything Is Everything“ wie den anstrengenden, sperrigen, wunderschönen Titeltrack – hier läuft „The Flood“ – oder das abgespacte, gerappte, dreckige „Never Kneel“ oder das ausufernde „Desperate Souls“ oder … wie alle Lieder. Bitte kaufen. Alle. Und dann alle nach Kiel, am 9. September spielen hier Hodja (Hansa 48). Und leider nicht in Hamburg. Warum? (mf)

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Ticketverlosung: Beginner

16. August 2018 - 6:00:24 - concert-news präsentiert, Verlosungen

Ernsthaft noch etwas über die Beginner erzählen? Euch? Jetzt? Hier? Sinnlos wegen geil. Längst ausverkauft sind die beiden Hamburg-Termine. concert-news präsentiert euch die beiden Konzerte am 24. und 25. August auf dem Großmarkt. Und wir verlosen dazu jeweils 2×2 Tickets. Mailt an verlosung(at)concert-news.de mit dem Betreff „Absolut“ und lest vorab die Teilnahmebedingungen hier. Die Gewinner werden wenige Tage vor dem Konzert benachrichtigt. Doch, Mooooooooment und STOP:

Ein richtig geiles Angebot für die etwas Älteren unter euch hält nämlich die fabulöse Mitra Kassai mit ihrer tollen Initiative „Oll Inklusiv“ bereit. Bitte verbreitet das mal alle in der Welt:

„Ein besonderes Schmankerl für alle Senioren & Senioritas und Menschen 60+ die wissen wollen, wie es beim Festival hinter den Kulissen zugeht. Was ist ein Soundcheck? Was machen die Techniker? Wird da überhaupt gearbeitet und ist das nur Spaß mit Musik? Ist das Catering der Stars wirklich so lecker wie alle behaupten? All das können Sie mit uns gemeinsam erfahren, erleben und erfragen: am Freitag, den 24.August 2018 haben wir die Möglichkeit einer kleinen Gruppe mit Menschen 60+ zu zeigen, was die Beginner vor, nach und während eines Konzerts machen.“

Noch mehr Informationen und Updates dazu findet ihr in der zugehörigen Facebook-Veranstaltung „Oll Inklusiv präsentiert Halbpension-Ausflug zu Beginner-Konzert“.  Finden wir sackstark nämlich. (kel)

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Highschoolrocker mit Liebeskummer

15. August 2018 - 6:00:54 - Gruenspan, Konzert-Tipps

Maybe i want to spend my life with you. Diese Unverbindlichkeit lässt sich leider auch hier und da auf dem aktuellen Album der britischen Band The Vaccines wieder finden. Das vierte Album „Combat Sports“ ist Ende März erschienen.

Erst entsteht der Eindruck die gitarrenkrachige Stimmung im Song „I Put It On A T-Shirt“, knüpfe direkt an das großartige 2011er Debut, „What Did You Expect From The Vaccines“, der Londoner an. Dann scheppert an manchen Ecken doch ein bisschen zu viel Highschool-Sehnsucht aus den Songs, wie in „I  Can´t Quit“. Nicht weniger rockig und tanzbar, nur ein bisschen zu wenig rotzig.

Live wird das Album am 22. Oktober im Gruenspan präsentiert. Und sicher ist: Justin Young wird trotz allem mit seiner Stimme betören und die Gitarren machen den Rest. (tk)

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Bigger. Better. Prey!

14. August 2018 - 6:00:19 - Konzert-Tipps

Eben noch im Logo … im kommenden Jahr schon in der Sporthalle. Ist natürlich Unsinn, Parkway Drive füllen schon länger große Hallen, vergessen nur niemals ihre ersten Clubs und spielten eben einfach mal so im Logo.

Das geht natürlich nicht immer, dafür sind die Australier einfach zu groß, zu riesig – und werden immer größer, riesiger. Und ehrlich gesagt: auch besser. Denn ja, wie früher klingt das nicht mehr, heute sind Parkway Drive mehr als Metalcore, sind auch opulenter Metal, klassischer Metal, sie lassen Industrial zu und steigern das Pathos-Level nach und nach und nach und nach … und das kann ganz schön fett klingen, ein Song wie „The Prey“ ist der pure Wahnsinn.

Mehr davon? 25. Januar 2019, Sporthalle. Wir präsentieren.

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Time to move

13. August 2018 - 6:00:13 - Nochtwache

„Steady Movement“? heißt die aktuelle EP von Mouyé, die im Juni erschien. „Steady Movement“? Klingt erstmal nach Reggae – klingt aber ganz anders. Nach Indie, Folk und Pop nämlich. Und auch ziemlich schön. Man höre zum Beispiel: „A Beautiful Mind„. Und denkt auch dabei auch ohne Reggae an Sommer, möchte auch ohne Reggae tanzen. Moven.

Und das geht bald noch besser, denn Mouyé, die ganz früher mal als You&Me anfingen, später mit neuem Namen den zweiten Platz beim Emergenza Bandcontest auf Bundesebene erreichten, die manch einer vielleicht schon auf dem Rocken am Brocken Festival gesehen haben und die „If You Were A Song“ ein weiteres Video am Start haben, spielen am 28. September in der Nochtwache.

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Ticketverlosung: Elbriot Festival

12. August 2018 - 6:00:34 - concert-news präsentiert, Festivals, Konzert-Tipps

Das Line-Up des Elbriot Festivals kann sich auch dieses Jahr sehen lassen: Arch Enemy und  Satyricon, Hatebreed-Fronter Jasta und Skindred – und dann noch zwei Bands, die Neues am Start haben. Suicidal Tendencies und Beartooth.

Am 7. September und damit erst nach dem Festival am 18. August auf dem Großmarkt veröffentlichen die legendären Suicidal Tendencies ihr neues und ziemlich grandios betiteltes neues Album „Still Cyco Punk After All These Years“, mit „F.U.B.A.R.“ läuft der erste Song schon ziemlich gut durch.

Sogar erst am 28. September erscheint „Disease“ von Beartooth über das Sänger Caleb Shomo sagt: „The album is a whirlwind of emotion. Crazy highs, crazy lows, and lots of intensity.“ Wie das klingt? Zum Beispiel so.

Die Chancen stehen also gut, auf dem Elbriot Festival manch weiteren neuen Song zu hören. Alle hin da. Und vorher einfach mal mitmachen. Wir verlosen 2×2 Tickets für das Elbriot Festival am 8. August auf dem Großmarkt. Schickt uns eine Mail an verlosung(at)concert-news.de mit dem Betreff „Let The Elb Riot“ sowie eurem vollständigen Namen und lest vorab die Teilnahmebedingungen hier. Die Gewinner werden Anfang der Woche benachrichtigt.

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Es wird … dunkel

11. August 2018 - 6:00:55 - Uebel & Gefährlich

Draußen? Lassen wir das. Reden aber trotzdem über Tag und Nacht, Sommer und Winter. Lassen reden. „Es spielt keine Rolle, ob Sommer oder Winter, morgens oder nachmittags, diese Musik fühlt sich für mich immer wie Abend an.“ Da sagt Gregory Alan Isakov, ein in Johannesburg geborener und seit langem in Colorado lebender Musiker, Sänger, Songwriter. Singer/Songwriter also, aber auch einer aus Americana, mit Folk. Und dunklen Gedanken.

Am 5. Oktober erscheint sein neues Album „Evening Machines“, das er auch selbst produziert hat. „Ich habe fast immer bis tief in die Nacht gearbeitet. Viele Male fand ich mich im Licht all dieser VU-Meter wieder und sah die Bandmaschine glühen, daher kam auch der Titel. Ich habe meistens nachts aufgenommen, wenn ich nicht in den Gärten gearbeitet habe.Und das klingt dann zum Beispiel so. Namedropping dazu: Gemischt haben Tucker Martine (Neko Case, The Decemberists) und Andrew Berlin (Descendents, Rise Against). So.

Mit Bandbesetzung und damit anders als im Vorprogramm der Passenger-Tour 2016, als er alleine eröffnete, spielt Gregory Alan Isakov am 21. November im Uebel & Gefährlich. Im Winter also, wenn es schön … dunkel ist. (mf)

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Album der Woche: Sinsaenum

10. August 2018 - 6:00:38 - Album der Woche

Es ist brutal, es ist radikal und es ist wütend.“ Okay, hätte Frédéric Leclercq das in seiner Funktion als Dragonforce-Bassist gesagt, hätten wir geschmunzelt. Doch der gute Mann spricht von seiner anderen Band, die er mit unter anderem dem ehemaligen Dååth-Sänger und Chimaira-Mitmacher Sean Zatorsky,  Mayhem-Sänger und Sunn O)))-Mitmacher Attila Csihar und dem  ehemaligen Slipknot-Drummer Joey Jordison macht. Er spricht von: Sinsaenum.

„Repulsion For Humanity“ ist das zweite Album der Allstars, dazwischen erschien eine EP. Und doch sagt Jordison: „In gewisser Weise fühlt sich ‚Repulsion…‘ fast so an, als wäre dies unser erstes Album, weil ich endlich die Gelegenheit hatte, meine Schlagzeugspuren mit der anwesenden Band in Frankreich aufzunehmen. Die anderen halfen mir mit ihren Ideen, weshalb wir in der Lage waren, die ersten Tracks als Band zusammen zu erschaffen. Dieses Album ist tödlich, unser Songwriting hat sich enorm weiterentwickelt.“

Elf Songs sind drauf und die klingen tatsächlich anders und das nicht nur, weil Attila Csihar aufgrund schlichter Termin-Konflikte kaum dabei ist und Zatorsky überwiegend am Mikro stand. Nein, jeder Song klingt anders als der davor, das ganze Album ist ein überragend vielfältiges Metal-Album geworden, ein dunkler Bastard unterschiedlicher Einflüsse, ein Album voller Death und Black Metal, Doom-Ausflügen, modernen Momenten und gelungenen Überraschungen.

Ein Song wie „Manifestation Of Ignorance“ zum Beispiel schleppt sich, schleppt sich und schleppt sich noch etwas weiter – ehe die Band mal eben austickt, durchdreht und wir mit drehen. Durchdrehen. wenn  Sänger Sean Zatorsky sagt: „Das ist mit Abstand das härteste, brutalste und erstaunlichste Album, an dem ich je mitgewirkt habe“, fügt hinzu. „Die Riffs sind so verdammt krank, dass sie mich dazu inspiriert haben, Dinge zu tun, die ich sonst nie hätte tun können“ – dann glaubt man ihm das.

Andere Songs von Sinsaenum, wie der Titeltrack oder „Rise of the Light Bearer“, treten sofort Arsch, andere erinnern an Jordinson frühe Band mit den Masken oder auch an Bands wie Machine Head („Sworn To Hell“) oder grooven die Scheiße fett („Sacred Martyr“). Scheiße fettes Album! (mf)

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Platte, Preis, Party

9. August 2018 - 6:00:20 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, MS Stubniz

War vor kurzem schon die Freude darüber groß, dass das Dresdener Duo ÄTNA im September ihr Album „La famiglia“ veröffentlichen und anschließend auf Record Release-Tour gehen, gibt es nun einen weiteren Fan-Grund zum Jubeln: ÄTNA sind auf der Shortlist der VIA VUT Indie Awards gelandet und als Bester Newcomer nominiert. Der Preis wird vom VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmen) vergeben – und die Preisverleihung findet wie immer auf den VUT Indie Days im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt.

Vielleicht sehen wir dann also einen frischgekrönten Preisträger, wenn ÄTNA schon am 25. Oktober nach Hamburg zurückkommen und auf der MS Stubnitz spielen. Ob mit oder ohne Auszeichnung: Wir präsentieren das Konzert im Herbst – und drücken natürlich die Daumen. (mu)

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Staying at Sporthalle

8. August 2018 - 6:00:28 - Sporthalle

Den Querverweis auf den schönen Albumtitel des Zweitwerks konnte man sich nicht schenken. Quartierte sich George Ezra doch für einen Monat bei Tamara in Barcelona ein, um an frischer Musik zu tüfteln. Heraus kam ein wunderschönes Sommeralbum, das wieder einmal die gesamte Gefühlspalette bedient.

„Staying at Tamara’s“ fängt wirklich jeden möglichen Gemütszustand ein und die Sommergefühle, die sich natürlich auch auf dieser Scheibe finden, werden wir im Oktober definitv brauchen. Noch werden wir von der Sonne verwöhnt, aber gerade darum wird der Schock in einigen Monaten umso einiges tiefer sitzen. Wenn wir also aus dem Herbststurm kommend unsere Jacken an der Garderobe abgegeben haben und George Ezra endlich auf der Bühne der Sporthalle steht, dann können wir uns hoffentlich auf sonnige Hits wie „Pretty Shining People“ oder auch den Radiohit „Paradise“ und die Single „Shotgun“ freuen. Wann soll das sein? Irgendwann im Oktober? Nur mit der Ruhe, es geht ja los! Am 13. Oktober steht George Ezra auf den Brettern der Sporthalle in Hamburg! Was noch zu sagen bleibt? Genießt den geilen Sommer! (rb)

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Verlosung: Meet & Greet mit Kaleo

7. August 2018 - 6:00:28 - Konzert-Tipps, Stadtpark, Verlosungen

Bluesrock gefällig? Da sagen wir nicht nein, schon gar nicht zu dieser fabulösen Mixtur aus Folk, Blues und Rock. Spätestens seit ihrem Support bei der legendären Show der Rolling Stones müssen wir dieses isländische Quartett niemanden mehr vorstellen. Unverwechselbar klingen nicht nur die zerrenden Gitarrenriffs der Band sondern vor allem die rauchige Stimme von Jökull Júlíusson. Wer im letzten Island Kurs nicht aufgepasst hat, darf ihn auch liebevoll JJ Julius Son nennen. Grandiose Nummern wie „Way down we go“ und „All the pretty girls“ werden schon lange als Klassiker gefeiert und lassen sich auch wirklich schwer toppen. Das sehen sogar wir ein und freuen uns auf eine neue Runde des aktuellen Albums „A/B“ am 15. August im Stadtpark.

Sichert euch noch eines der letzten Kaleo Tickets oder gewinnt bei uns. Und weil wir die Jungs so hart feiern verlosen wir diesmal ein ganz besonderes Special: 2×2 Tickets inkl. Meet & Greet. Geiler geht nicht! Also mitmachen und nice Fragen überlegen. Schickt uns einfach eine Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff „Auf ein Bier mit Kaleo“ an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen) und mit etwas Glück sehen wir uns im Stadtpark. (tki)

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Ruf mich an!

6. August 2018 - 6:00:44 - Festivals, Häkken, Konzert-Tipps

Achtung, Emo! Ohne Scheitel, aber mit Soul. Ungeschminkt, roh, ehrlich, erwachsen. „Wenn man wie ich in einer Fernbeziehung lebt, ist es sehr einfach, seiner Freundin am Telefon zu sagen, dass es einem gut geht. Anders ist es wenn man jemandem direkt gegenüber sitzt und darüber spricht, wie man sich wirklich fühlt.“ Sagt Jordan Mackampa und sagt er über seinen Song „One In The Same“. Diesen hier.

Die Nummer gibt seit Ende Mai, davor hat der Singer/Songwriter aus Coventry mit kongolesischen Wurzeln und einer seiner Mutter , die Marvin Gaye, Bill Witwers und Curtis Mayfield liebt, drei EPs veröffentlicht.

Jetzt geht der gute Mann damit auf Tour. Am 10. August spielt er – wie unter anderem auch Jake Bugg, Love A, Sleaford Mods, Curtis Harding, De Staat und Gisbert zu Knyphausen – das Haldern Pop Festival, am 23. Oktober kommt er ins Haekken.

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Ticketverlosung: Larry And His Flask

5. August 2018 - 6:00:14 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Tickets, Verlosungen

Larry And His Flask haben Kurs auf Hamburg genommen, Leute! Das ist ziemlich optimale Musik zum Abfeiern, Tanzen und Schwitzen an heißen Sommertagen. Nicht zu vergessen: Viel trinken, hat der Arzt gesagt. Am 12. August präsentiert euch concert-news.de die Combo im Knust, das glücklicherweise nicht der heißeste Club in unserer Stadt ist – also maximaltemperaturtechnisch. Sauheiß ist aber der Preis: Der besteht aus 2 x 2 Eintritten ganz for free für die zwei Glücklichen, die unser Loshase aus dem Zauberhut zieht. Wenn Ihr mitmachen wollt, schickt uns bis Dienstag um 18 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff „Larry And My Ticket“ an verlosung(at)concert-news.de und lasst euch auch die Teilnahmebedingungen nicht entgehen. (Disclaimer: Weder ein Hut noch ein Hase werden an der Verlosung beteiligt sein.)

Und wenn sie nicht gerade touren, dann recorden sie derzeit fleißig – und zwar das neue, noch unbetitelte Album, das 2019 dann endlich erscheinen soll. Und nun zu dem Teil, wo wir uns warmfeiern.(df)

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Happy Wochenende

4. August 2018 - 6:00:42 - Konzert-Tipps, Mojo Club

Wochenende. Lass mal chillen. Genießen. Bisschen gemütlich machen. Mit Jazz. Und Nils Wülker. Geht immer eigentlich der Mann, der Mann und seine Trompete. Tut nicht weh, ist gut. Und live vielleicht sogar ein bisschen besser? Hören wir uns doch mal „Today’s Gravity“ an, aufgenommen auf seiner Tour im November 2017. Genau wie „Conquering The Useless“ übrigens und ebenso … lässig.

Beide Songs und eine ordentliche Rutsche mehr erscheinen am 28. September auf dem Album „Decade – Live„, sein insgesamt zehntes Album, allerdings das erste Live-Dokument. Das passende Konzert dazu findet am 25. Oktober im Mojo Club statt. Dürfte … chillig werden … und bis dahin: Happy Wochenende! (mf)

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Album der Woche: Benne

3. August 2018 - 6:00:36 - Album der Woche, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

Damit rechnete nun wirklich keiner mehr. Wie wundervoll ist diese dritte Platte bitte? „Im Großen und Ganzen“ erinnert nur wenig an den in sich zurückgezogenen leisen Wahlberliner.

Benne löst sich aus seiner Stagnation, setzt Ecken und Kanten gezielt ein und lässt seine Platte nur so vor Bewegung strotzen. Unverkennbar will er mehr. Geschichten aufdecken. Bewusstsein einhauchen. Einen Weitblick erhaschen. Vorerst bleibt er im Opener ganz bei sich, motiviert sich selbst die gängigen Wege zu verlassen und lieber „3000 Umwege“ zu gehen, die eben auf keiner Landkarte verzeichnet sind. Und das findet sich auch in der wundervollen Aufmachung jedes einzelnen Songs auf der Platte wieder. Die Klangwelt wirkt größer, vielfältiger, moderner.

Im Verlauf überzeugt Benne als wachsamer Beobachter, in dessen Geschichten man eintaucht und nicht mehr aussteigen möchte. Keinen einzigen Moment. Es beginnt eine Reise durch die Fremd- und Selbstwahrnehmung, der Benne quasi als Reiseführer den perfekten Spannungsbogen gibt. „Herr Krämer“, der als Inbegriff für Herrn Mustermann steht, hält er seine Stärken vor und tauscht den längst überholten Selbstzweiflerspiegel einfach aus. Und dann ist da noch „Bis zum tiefsten Punkt“, dem man etwas mehr Zeit widmen muss. Etwas härtere Kost über Ängste und Verzweiflung, die eben mit ihren konkreten Situationen das feine Gespür sucht, um verstanden zu werden. Die teils sensibel gebrochene Stimme des Songwriters verleiht dem Song obendrein noch die extra Portion Tiefgang.

„Im Großen und Ganzen“ ist ein Album über die Begegnungen mit anderen Menschen, dem Leben und sich selbst. Musik, die starke und ehrliche Bilder erzeugt – konkrete Situationen. „Ein Gemälde mit Musik malen.“, wie Benne erklärt. „Mit mehreren Schichten, nicht nur in schwarz und weiß, mit weniger Blumen, sondern im Abenteuer der Direktheit.“

Benne ist mit seiner neuen Platte einer dieser Künstler, die in dieser lauten Zeit genau die richtigen Töne und Themen in Szene setzen statt der großen Masse den Einheitsbrei zu versüßen. Ganz im Hintergrund kostet er seinen ganz eigenen Blickwinkel aus. Ab jetzt für uns einer der absoluten Geheimtipps! Unbedingt den 5. November in den Kalender eintragen. Da präsentieren wir euch Benne mit dieser grandiosen Platte im Nochtspeicher. (tki)

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