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Prinzenbar, 05.03.15


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Molotow, 26.2.15


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Knust, 25.04.2015


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21.1.2015 | Knust


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05.10.2014 | Knust


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3 Fragen an: Yassin

21. January 2019 - 6:00:05 - 3 Fragen, concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Molotow

10 Jahre sind nicht genug. Aber nach 10 Jahren war es Zeit für ein Solo-Album. Zehn Jahre nach dem ersten Album von Audio88 & Yassin macht es Yassin auch mal alleine. Am vergangenen Freitag erschien das tolle “Ypsilon”-Album, ein inhaltlich wie stilistisch ungemein vielfältiges Album. Von derberen Sounds bis zu poppigen Momenten, von oldschooligen bis modernen Styles ist alles dabei. Hier laufen “Abendland” und “1995

Am 31. März präsentieren wir euch Yassin im Molotow. Vorab haben wir ihm drei Fragen gestellt.

Wie würdest du “Ypsilon” musikalisch beschreiben? Yassin: Vielfältig.
Hahaha. Keine Ahnung. Ich weiß, zum Promoten sollte man so eine Orientierung geben, aber ich bin kein großer Freund von so Genrenamen. Ich wage mich jetzt mal auf dünnes Eis: Das Album könnte dir zum Beispiel gut gefallen, wenn du gerne Audio88 & Yassin, Arcade Fire, Haftbefehl, Aphex Twin, Moses Pelham, Bilderbuch, 90s Hardcore Techno, Bon Iver, Asap Rocky, James Blake und Farhot hörst. Was weiß ich …

Wie hat Audio 88 eigentlich reagiert, als du ihm gesagt hast, dass du ein Solo-Album machst?
Yassin: Er hat mich seit Jahren dazu gedrängt und auch immer wieder ermutigt. Ohne ihn wäre es gar nicht so weit gekommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar! Im Nachhinein hätte es zwar auch schneller gehen können, aber das sagt man nach jeder Platte.

Wer wird dich auf Tour begleiten, was dürfen wir erwarten, was erwartest du von der Tour?
Ich will noch nicht zu viel verraten, außer dass ich mein Bestes geben werde, wie immer, wenn ich auf der Bühne stehe! Bei der Normalen Weihnachtsmesse im Dezember konnte ich schon mal vorfühlen und es war ein unglaublich gutes Gefühl, die neuen Sachen endlich live zu spielen! Ich freue mich riesig darauf, weil das der Ort ist, wo man Menschen mit seiner Musik komplett einnehmen und mitreißen kann. Alle, die sich schon jetzt vor Album Release eine Karte gekauft haben, sind einfach nur korrekt! Danke für euer Vertrauen und den (fast) blinden Support, das weiß ich sehr zu schätzen!

Interview: Mathias Frank
Das vollständige Interview gibt es bei gaesteliste.de

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Adamskostüm

20. January 2019 - 6:00:58 - Gruenspan, Konzert-Tipps

Decken wir gerade eine Weltverschwörung auf? Dass die „Kiefer Sutherland-Tour 2019“-Google-Bildersuche gleich mehrfach direkt zu Udo Lindenberg führt ist ja nur der sachte Beginn. Das „30-Jahre-Reckless-Tourmotiv“ von Bryan Adams aus 2014 wird allerdings schon wesentlich spannender, sehen Sutherland und Adams sich darauf doch mehr als nur auffällig ähnlich für den Moment. Und wie lautet der Titel von Sutherlands kommendem Album wohl? Genau: „Reckless & Me“. Und jetzt kommst du.

Wem das mit Fug und Recht zu billig verargumentiert ist, wird aber dennoch zugeben müssen, dass Adams‘ Apfel hier tatsächlich nicht so wahnsinnig weit vom Stamm entfernt gekullert ist. Kiefer Sutherlands Album „Down In The Hole“ mit dem noch viel tiefer gesunkenen Lonely-Cowboy-Rausch „Not Enough Whiskey“ hatte zwar eine oft bleierne Schwere. Was uns nicht von der amüsanten Vorstellung abhält, dass der Jack Bauer-Darsteller an Tina Turners Stelle den Part in Adams‘ „It’s Only Love“ übernehmen könnte. Und als ob das alles nicht schon genug Blödsinn wäre, kommt Kiefer Sutherland ausgerechnet am ausgewiesenen Tage des David Hasselhoff ins Gruenspan: Am 3. Oktober. Hollywood, bitte übernehmen Sie: „The Kids Wanna Rock“. (kel)

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Steht nicht. Läuft.

19. January 2019 - 6:00:26 - concert-news präsentiert, Headcrash, Konzert-Tipps

Weil’s so schön ist, weil’s so gut passt. Wir zitieren die Kollegen von laut.de: “Von A wie Assi-Ansage bis Z wie Zerstörer – die Fuck-You-Platte für unsere unsicheren Zeiten. Punkrocker, schluckt diese Pille. Satisfaction guaranteed.” Die Rede ist von “Street Worms”, dem aktuellen Album der wunderbaren Viagra Boys.

Das gute Stück erschien im September vergangenen Jahres, passend dazu spielten die Herren das Reeperbahn Festival, musikblog.de schrieb: “Fünf Jungs auf der kleinen Bühne. Der Bassist wie ein Fels in der Mitte. Betoniert eine unverrückbare Wand aus Bass in den Raum. Die bleibt bis zum Ende unverändert stehen, dazu wenig abwechslungsreiches Schlagzeug. Die Rhythmus-Sektion geht jetzt schon in die Füße. Darum sortiert sich aufputschend die Musik. Als wäre es nicht schon eng und gut genug, kommt das Saxophon. Bester Punk zwischen klassischer Tanzbarkeit und Anspruch. Sänger Sebastian oben ohne, komplett tätowiert. Innige Verbundenheit mit dem Microständer, am Boden wälzend, Bier ins Publikum, Strangulation mit dem Kabel, Rauchen. Alles erinnert an die Zeiten, als Gott die Königin noch schützen musste. Das T-Shirt des Keyboarders – „No Future“. „Sports“, die neue Single. Dankbar aufgenommen, das Publikum tobt sportlich.”

In wenigen Tagen kommen die Viagra Boys wieder, schon am 2. Februar werden sie das Headcrash zerstören. Wir präsentieren. Und verlosen dafür die Tage noch mal ein paar Tickets. Bis dahin: Album hören. In der Live-Version.

 

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Album der Woche: De Staat

18. January 2019 - 6:00:23 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

Jetzt haben wir den Salat. Danke, Jungs. Und nun? Wir nämlich neulich so: “De Staat? Ja klar, das ist doch diese … nein, die machen eher … oder … aber … ja … nein … Hilfe?” Und Sänger Torre Florim  dann so: “Es tut mir leid, aber wir können nichts anderes. Meiner Meinung nach ist das aber genau das, was wir tun müssen. Sonst wären wir eine todlangweilige Band.” Nun. Sie sind das Gegenteil davon. Mindestens. Und wir müssen jetzt über … nein, wir möchten! Wir müssen hier gar nichts, wir machen es wie De Staat. Wir machen was wir wollen. Jetzt ganz besonders.

Heute erscheint “Bubble Gum” und “Bubble Gum” ist … böse, hemmungslos, komplett zerstört und zerstörend, purer Unsinn, butterweich, Popmusik  mit dem Mega-Groove, auf die Fresse. Ein großer Spaß. Übertrieben viele 80er Synthesizer vögeln mit verdrehten Gitarren, mal wirre, mal lässige Raps mit obskuren Sound-Collagen und orientalischen Tönen, das Resultat klingt so destruktiv wie bombastisch, schief und gleichzeitig eingängig, richtig eingängig, wirklich eingängig, ist Elektro mit Punk, Big Beat mit Post Punk.

Und dabei kommt das Album tatsächlich selten albern, Deickind gehen anders, die Bloodhound Gang auch. De Staat ist der Shit, der alles verfickt, stampfend wie mit “Mona Lisa“, soulig wie mit “Fake It Till You Make It”, hiphoppig wie mit “Me Time”. technoid wie mit “Level Up” oder extra-ohrwürmig wie mit  “Kitty Kitty”. Und wem das nicht reicht, der hört sich auch noch “I’m Out Of Your Mind” und “Phoenix” an.

Uns reicht es. Wir sind durch. Glücklich. Und voller Vorfreude. Am 28. Februar präsentieren wir euch De Staat im Knust. Tickets bekommt ihr bei der Theaterkasse Schumacher, “Bubble Gum” bei unseren Freunden von Finest Vinyl. (mf)

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Und es hört nicht auf

17. January 2019 - 6:00:17 - Konzert-Tipps, Molotow

War 2018 das Jahr für Tom Allan und Evan Beltran? Definitiv! Denn in diesem Jahr spielten sie diverse Konzerte im Hamburger Raum, waren auch auf dem Reeperbahn Festival zu sehen und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, veröffentlichten sie im November ihr Debüt, “Dear Boy“, beim Clouds Hill Label. Im Rahmen dieser Veröffentlichung spielten sie einige Konzerte für lau, denn auch hier gilt, ist der Motor heiß, lass ihn laufen! Womit wir zu der Überschrift kommen. Was hört nicht auf? Tom Allan & The Strangest hören nicht auf, unter diesem Namen touren sie nämlich im Februar durch sieben Städte, um ihren Britrock-Knaller “Dear Boy” von deutschen Bühnen zu ballern!

Der live viel härter, rotziger und drängender daherkommt als die Platte selbst, die leider teilweise etwas weichgekocht klingt. Doch selbst da gibt es nun Abhilfe für den heimischen Plattenspieler. Denn zum ersten Mal wird das Album auf Vinyl erscheinen. Damit aber nicht genug! Es wird eine Doppel-Vinyl und die zweite wartet mit einem Live-Mitschnitt der Reihe “Live At Clouds Hill” auf! Somit ist auch der geneigte Zuhörer, der es einfach härter braucht, wieder befriedigt. Diese Kombo gibt es nur auf den Konzerten zu kaufen, also ein Grund mehr sich das ganze energiegeladene Spektakel live anzuschauen, wenn Tom Allan & The Strangest am 16. Februar (genau, ein Samstag) wieder ins Molotow kommen!

Macht euch gefasst auf einen Live-Knaller der mich seit Dezember 2017 nicht mehr loslässt. Wenn ihr noch etwas mehr über die zwei erfahren wollt, bevor ihr euch Tickets besorgt, lest doch einfach hier das Interview aus 2018 nach. (Text: rb, Foto: Jana Biernath)

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Ticketverlosung: Michael Schulte

16. January 2019 - 6:00:49 - concert-news präsentiert, Markthalle, Verlosungen

Stolz wie Bolle verlosen wir Tickets für die Zusatzshow dieses feinen Herren. Kenner wissen, er ist die Bescheidenheit in Person. Dabei war 2018 sein Jahr! Umso gespannter sind wir, was Michael Schulte dieses Jahr für Überraschungen bereit hält. Noch ganz verzaubert von “The Love You Left Behind” freuen wir uns auf eine neue Runde der Dreamer Tour. Zum Einstimmen geht es am 24. Januar in die Markthalle.

Bevor Schulte aber wieder zum Träumen einlädt, heizt euch der wunderbare Haller mit seinen groovige Beats an dem Abend ein. Es darf regelrecht getanzt werden. Immerhin purzeln so auch die letzten Weinachtspfunde.

Ihr wollt eines von 2×2 heiß begehrten Tickets? Einfach euren kompletten Namen mit dem Betreff  “Schulte” an verlosung(at)concert-news.de schicken und mit etwas Glück seid ihr dabei (hier entlang für die korrekten Teilnahmebedingungen). Für alle, die diesmal kein Glück haben, es gibt noch Karten. Also stattet eurem Tickethändler des Vertrauens schnell einen kurzen Neujahrsbesuch ab. (tki)

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Donauwellen

15. January 2019 - 6:00:33 - Kampnagel, Konzert-Tipps

Vierzig Sekunden benötigt „Bug Powder Dust“ für seinen ersten Moment. Das klingt nach viel, hallt aber dafür ein Leben lang nach. Übertrieben? Geschwätz? Entschuldigung, aber: Nein. Und ja: Bei Kruder & Dorfmeister von einer Live-Show zu sprechen, mag Erklärungsbedarf haben. Ihre größenwahnsinnige „DJ Kicks“- Kompilation von 1996 hat dagegen keinen.

Gilt erst recht für „The K&D Sessions“ und alle aufgeweckten Seelen, die erst nach diesen beiden Meilensteinen die bereits kaum weniger sagenhafte „G-Stoned“-EP aus 1993 entdeckten. Wir sprechen von der Zeit aus Dubs und Downs, aus Trüby Trio, Roni Size, Lamb und Depeche Mode, die allesamt auf einer von zig Ebenen mit Kruder & Dorfmeister verbimmelt waren. Trips und Dips, scharf, süß, sauer, elektronisch. Ihr „Donaueschingen“ findest du auf keiner Landkarte, „Sofa Rockers“ nicht bei Möbel Höffner, den „Bomberclad Joint“ nicht vor dem Späti deines Vertrauens.  Vielleicht aber beim Kruder & Dorfmeister-3-Stunden-Set am 1. März auf Kampnagel. (kel)

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Ticketverlosung: Unter meinem Bett

14. January 2019 - 6:00:57 - concert-news präsentiert, Fabrik, Verlosungen

Wiederholen wir sehr gerne nochmal kurz: „Unter meinem Bett“ 2019 live sind Francesco WilkingMoritz KrämerLarissa Pesch (Laing), Lisa BassengeDotaSarah & JulianLocas In Love & Gorilla Club, Desiree Klaeukens & Theodor ShitstormKarl die Großeund die „Unter Meinem Bett“-All-Star-Band.  . Zu Ehren der inzwischen vierten Albumausgabe von, natürlich, „Unter meinem Bett“.

Eine, die es mühelos auf Augenhöhe mit den Kuriositätenkabinetten der Vorjahre aushalten kann. Auch und gerade, weil es Geduld einfordernde Stücke wie Maeckes‘ „Alle fallen um“ zwar vordergründig einfach zu machen scheinen. Der Themenkomplex „Ruck nach rechts“ war allerdings auch selten ähnlich herrlich kreativ gestaltet. Geschweige denn für Kinder aufbereitet.

Wir verlosen jetzt 2×2 Tickets für die ausverkaufte „Unter meinem Bett“-Show am 20. Januar in der Fabrik (concert-news präsentiert). Unsere Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Schickt uns also eure Mail an verlosung(at)concert-news.de mit eurem korrekten Namen und der Betreffzeile „Bett out of Hell“. Viel Glück. (kel)

 

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fLow

13. January 2019 - 6:00:43 - Uebel & Gefährlich

Die Welt konnte manchmal so einfach schwer sein, selbst in der Spex: „Seit drei Alben machen Low jedes Mal ihr bestes. Album. Dieses Mal auch“. An dieser Stelle lässt sich zuschließen, „Double Negative“ auflegen und die Fresse halten. Oder Goldwaagen bestellen? Für jede unfertige Beschreibung der tonnenschweren elf Kapitel? Zerrissen, zerfickt, zerstört und die Bruchteile in Form von viel zu vielzackigen Puzzlestückchen wieder aus dem laufenden Ventilator pflücken. Bei ausgefallener Heizungsanlage, Wasser, Brot und Väterchen Frost.

Oder im Ernst jetzt: Wer beispielsweise von „Dancing And Blood“ etwas anderes erwartet als (wahlweise) implodierende Sequenzen maroder Küchengeräte oder (qualweise) Szenarien aus sehr fernen Industrieruinen, befindet sich auf ähnlich verlorenem Posten wie möglicherweise heute schon Alan Sparhawk, Mimi Parker und Steve Garrington beim zukunftsfähigen Formen des nächsten Low-Langspielers. Shoegaze? Unseretwegen. Ambienter Folkabriss? Auch. Kunst? Sowieso. Oder warum klingt das in „Fly“ für Augenblicke, als stünde Skunk Anansies Skin bis zu den Knien im Schlamm? Low | 8. Februar | Uebel & Gefährlich (kel)

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A New Wochenende

12. January 2019 - 6:00:05 - Birdland, concert-news präsentiert, Konzert-Tipps

Beatbastler. Produzent. Hip Hopper. DJ. Blumentopf. Solo-Künstler. Und jetzt auch Bandleader. Sepalot hat ein Quartett gegründet und jazzt und poppt und beatet sich auf einem ersten Live-Album durch seine alten Songs. “A New Cycle” heißt das gute Stück, das Ende vergangenen Jahres erschien.

Zehn Songs sind drauf und die kann man immer, besonders aber jetzt hören. Am Wochenende. Ohne Stress, ohne Druck, einfach genießen. Weil auch sie ohne Stress daher kommen, ganz gechillt aus den Boxen schleichen, es sich mit uns gemütlich machen und dabei doch nicht langweilen. Denn Chill Out ist das nicht, Klasse ist das. Songs wie “Hide And Freak” oder natürlich “Rainbows”, das minimal sperrigere “Follow Me Down” oder das extra-geile “Ching Chung”. Streicher treffen auf Scratches, Bläser auf Beats. Setz dich hin, schnapp dir ‘nen Kaffe und genieße das Sepalot Quartett.

Anders am 15. Februar im Birdland. Dann schnappst du dir ein Bier, groovst im Takt, tanzt vielleicht etwas. Und genießt. Schönes Wochenende!

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Broken. Hearts!

11. January 2019 - 12:00:50 - Albumreview, Uebel & Gefährlich

Wenn einem alle sagen, wie toll diese Band ist, wie toll dieses Album ist, wie toll das Konzert werden will … dann glaubt man das irgendwann. Und wenn man es sich dann anhört, dieses “Broken”, dann merkt man irgendwann: So ganz unrecht haben diese alle gar nicht. Friska Viljor sind gar nicht so langweilig, wie bisher angenommen. Oder nicht mehr?

Heute erscheint Album Nummer 7, “Broken”, ein Album über die Trennung, über schwere Zeiten von Friska Viljor-Sänger Joakim Sveningsson, ein Album, an das der Sänger selbst lange nicht geglaubt hat. “Nachdem meine Familie auseinanderbrach, sagte ich Daniel, dass ich keine Musik mehr machen will. Er antwortete: ‚lass uns keine voreiligen Schlüsse ziehen. Lass uns die Band auf Eis legen. In zwei Jahren wirst du wieder Musik machen wollen. Und zwei Jahre später sind wir nun hier.” Kollege Daniel Johansson hatte also Recht, schon auf dem letztjährigen Reeperbahn Festival tauchten sie unter falscher Flagge und als Shotgun Sisters wieder auf, jetzt musizieren sie wieder als Friska Viljor.

Und ja, verdammt, manches ist hier ziemlich langweilig, “Lights Out” zum Beispiel mag die einen zu Tränen rühren, andere spüren nichts, für andere ist das einfach nichts. Folk plus Ballade gleich ich skip mal weiter, auch “All Is Good” ist gar nicht good. Finde ich. Anderes dagegen: Wow. Ein “Trap” ist auch Folk, auch Ballade, aber mit ein bisschen Pop, ein bisschen mehr Leben in der Nummer, ein Hit. Am Boden dagegen, dunkel, bedrückend und tatsächlich übertrieben berührend kommt “Failure”, erfrischend anders und anders gut klingen die für Friska-Verhältnisse kraftvollen Indie-Songs “Unless You Love Me” und “Endless Life”. Das reicht sicher nicht für Endless Love, aber für eine durchaus gedrehte Meinung zu Friska Viljor. Ich bin gespannt, was am 14. Januar im Uebel & Gefährlich passieren wird … (mf)

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Album der Woche: Turbostaat

11. January 2019 - 6:00:25 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Konzert-Tipps

Besser kann man sich auf die Turbostaat-Festlichkeiten am 14. Februar in der Markthalle nicht einstimmen, geiler kann man nicht drauf werden. Heute veröffentlichen die Flensburger ihr erstes Live-Album und dieses “Nachtbrot” – ist sensationell gut. Nicht anders darf ein Live-Album klingen, besser kannste es nicht machen. Besser geht’s nur live.

Anlass des Ganzen ist der 20. Geburtstag von Turbostaat, den man schon im vergangenen Jahr in Leipzig feierte. Nun dürfen wir alle hören, was damals passierte. Und es passierte: einiges. Satte 21 Songs haben es auf das Album geschafft, das bedeutet 21 mal Leidenschaft, Intensität, Ehrlichkeit, 21 mal Turbostaat. Und da ist dann auch nahezu alles dabei, “Rupert Grün” eröffnet, es folgen “Abalonia” und “Monstermutter”, “Sohnemann Heinz” und “Pennen bei Glufke”, “Das Island Manöver” und “Harm Rochel”, “Alles bleibt Konfus”, “Vormann Leiss” und “Wolter” und “Insel” und “Haubentaucherwelpen”, am Ende “Schwan” und dazwischen noch mehr, mehr, mehr.

Vor allem aber gibt es: live. Die Meute ist immer dabei, Atmosphäre, Digga, singende, schreiende Fans, eine schwitzende Band, one family oder so. Always Hardcore, always Deutschpunk. Selten machte ein Live-Album so viel Freude, selten fühlte man sich so dabei, mittendrin, schwitzte man beim Zuhören, tanzte alleine und doch mit allen zusammen, sang man hemmungslos mit. Immer wieder, jedes Lied, jedes Husum verdammte Lied.

Dieses Album der Woche präsentieren euch auch dieses Jahr die turbogeilen Typen von Finest VinylTurbostaat präsentieren wir euch am 14. Februar in der Markthalle. (mf)

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Keine Kinderklamotten, nur Musik!

10. January 2019 - 6:00:53 - Abseits der Bühne, Knust

So ist es vorgesehen. Und so wird es kommen. Am kommenden Sonntag lohnt also ein Spaziergang ins Knust.
Ab 11 Uhr werden dort auf vielen Gabentischen Sachen zu ergattern sein, die es womöglich auf anderen Flohmärkten in dieser Dichte nicht gibt. Händler und Neuware werden die Ausnahme sein.

Dafür gibt es hoffentlich viele tolle Sachen aus privaten Sammlungen, die den Besitzer wechseln.

Bandbreite also vom klassischen Tonträger (LP/7″/MC/CD) über Musikpresse, Bücher, Buttons, Musikaufbewahrung, Band-Shirts, Plakaten, vintage HiFi und Rock’n’Roll Memorabilia aller Art.

Alle Infos findet ihr in der Facebook-Veranstaltung.

(dis)

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Gute Figure abgeben.

9. January 2019 - 6:00:11 - Knust, Konzert-Tipps

„Figure“ ist noch keine wenigen Sekunden jung, da gibt es schon auf die Knochen? Wie kann man denn Dream-Pop mit einem Titel wie „Breaking Bones“ beginnen, bitte? Vök können. Weil in Island alles erlaubt ist seit Rudi Völlers Liebeserklärung an Waldemar Hartmann. Aber wir schweifen ab. Denn Vök können ja auch ganz anders. Wie sonst erklärt sich das Zitat von Sängerin Margrét Rán: „Ich freue mich auch immer, wenn mir Leute schreiben, dass sie sich zu unserer Musik küssen oder miteinander schlafen“?

Überlassen wir das doch lieber dem Land aus Minimalismus, Elektronika und Fantasie. Eine Kombination, die schnell auch mal ins leichtfertig belanglose kippen kann, wären da nicht die überaus spannenden wie gleichwohl sparsamen Arrangements, deren dicke Hose sich auf das Wesentliche verlässt und denkbare Störfaktoren aus übermotivierter Perspektive von vornherein ausschließt. Besonnen auf sich selbst und mit der jüngsten Expertise als Editors-Support im Gepäck sollte also nicht viel schiefgehen am 2. April im Knust. (kel)

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I’m so Fucked Up

8. January 2019 - 12:02:50 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Molotow

Sicher ist, dass es ein Abriss werden wird. Gespannt darf man sein, wie Fucked Up die neuen Songs von “Dose Your Dreams” auf die Bühne bringen. Diese Brocken, diese Hardcore-Monster, die so viel mehr sind. Die zeigen, was Hardcore alles sein kann, was geht, was vielleicht auch mal muss. Denn immer nur Sick Of It All? Jeden Tag Agnostic Front? Okay, hätte Charme … aber nicht mit Fucked Up!

Die Kanadier, seit schon satten 18 Jahren am Start und damit offiziell volljährig, wollen und können und machen mehr. So etwas wie Progcore vielleicht. Auf “Dose Your Dreams” spielen sie mit Jazz und Beats, mit Bläsern, Pop und Psychedelic, mit Indie und J Mascis, der bei “Came Down Wrong“ mitsingt. Bei “Joy Stops Time” macht Miya Folick mit, beim dreampoppigen (!) “How To Die Happy” Alice Hansen. Und immer wieder ist es dann doch: Hardcore. Nur eben anders. Wie “Normal People” und “Accelerate” und “Raise Your Voice Joyce” und … I’m so Fucked Up!

Noch gibt’s Tickets für die Show von Fucked Up am 30. Januar im Molotow zu kaufen. Und bald bei uns zu gewinnen. Für den Abriss. Und ein bisschen mehr … (mf)

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Ticketverlosung: Basement

7. January 2019 - 6:00:30 - Konzert-Tipps

Das Jahr ist noch jung. Aber wenn nicht alles schief geht, reden wir einmal jetzt von diesem Konzert. Und einmal in elf bis zwölf Monaten. Was war denn euer Konzert des Jahres? Basement im Logo. Mit  Culture Abuse und Muncie Girls. Am 16. Januar. Damals.

Wir schwärmten schon hier, jetzt wiederholen wir uns nicht, sondern hauen 2×2 Tickets raus. Schickt uns eine Mail mit dem Betreff “Konzert des Jahres” und eurem vollständigen Namen an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen), wir losen Ende der Woche aus. (mf)

 

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Parallelwelten

6. January 2019 - 6:00:30 - Konzert-Tipps, MS Stubniz

Was auch immer dort nebeneinander laufen soll, es wirft, je nach Tagesform, eine ganze Menge Fragen auf. Denn Rue Royale mögen noch so harmonische Grundwerte in ihren Kompositionen wie einen Teppich auf die kalten Fliesen legen. Besprüht ist das alles dennoch von einer ziemlich blickdichten Nieselregenwand aus purer Melancholie. Manche nennen das „Kammerpop“, bei anderen funktioniert es bestens in der Küche, dem Ort der offenkundigsten Wahrheiten auf jeder späten Party.

Privates allerorten also, ohne das Gefühl vermittelt zu bekommen, wie ein voyeuristischer Kackvogel nur allerhöchstens geduldet zu sein. Viel eher nehmen Ruth und Brooklyn Dekker den notorisch unglücklichen Zeitgenossen voller Vertrauen an die Hand, vermeiden „Alles wird gut“-Phrasenschweinefutter und vermitteln doch an jeder Kreuzung Hoffnung, dass die nächste Grünphase nicht all zu weit entfernt wartet. Dabei ist ihr prächtig schönes aktuelles Album „In Parallel“ angefüllt mit luftigen Arrangements, gefühlt wertvollen Klangstoffen und der wissenden Umsicht, dass Folk sich zur homöopathischen Ausbalancierung an manchen Tagen ganz besonders eignet. Zum Beispiel am 14. März auf der sanft schaukelnden MS Stubnitz. (kel)

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Ticketverlosung: Amorphis & Soilwork

5. January 2019 - 6:00:07 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle, Verlosungen

Die alten Säcke erinnern sich. An die 1990er Jahre, als Todesblei nicht gleich Todesblei war, Metal nicht gleich Metal. Als Bands wie Moonspell mit Alben wie “Irreligious” (und Songs wie “Opium“), Paradise Lost mit “Icon” und “Shades Of God” (und “As I Die” und Co.) oder Samael mit “Passage” (und “Rain“) Death mit Black mit Gothic vereinten, als sie Klassiker schufen, eigene Sounds, großartige Momente.

Ebenfalls ganz weit vorne: Amorphis. Und ihr Album “Tales From The Thousand Lakes” mit Songs wie “Black Winter Day” oder “Drowned Maid“. Danach wurden sie größer. Und waren dabei irgendwie gar nicht mehr so gut. Neuer Sänger, mehr Folklore, Mittelalter? Ach bitte, gehen Sie weiter, ich geh nicht mehr mit. Schrieb ich auch schon hier. Und dort wie jetzt sag ich: Wartet auf mich, bin wieder dabei. Nicht, weil Amorphis so wie damals klingen. Sondern zum Beispiel so. Wieder anders, aber wieder spannend, eigen, beeindruckend.

Am 13. Januar präsentieren wir euch Amorphis in der Markthalle, ebenfalls am Start sind  Soilwork. Ebenfalls seit den 1990er Jahre dabei, ebenfalls immer mal anders klingend, derzeit gerade so, früher auch mal so, immer Metal, nie gleich Metals. Passt also. Hin da!

Wir verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit dem Betreff “Black Metal Day” und eurem vollständigen Namen an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen), wir losen Anfang kommender Woche aus. (mf)

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