Man kann von Streaming halten, was man möchte. Aber praktisch ist das schon. Da liest man, hört man oder sieht man was von einer Band. Und denkt sich: ja, Bock! Mal wieder hören, was sie früher so gemacht haben, und gucke, was es so an neuem Zeug gibt. Zum Beispiel von Skunk Anansie. Denn die kommen wieder auf Tour. Nicht nach Hamburg, aber am 9. Juni spielen sie in Bremen im Pier 2. Auswärtsspiel!
Schritt 1 also: Klassiker geben. Der persönlich größte: “Charlie Big Potato“. Ein Monster von Song, sehr intensiv, sehr kreativ, bis heute einfach beeindruckend. Andere nennen natürlich andere Lieder. “Hedonism (Just Because You Feel Good)“, aber “I Can Dream” oder “Weak” oder “Selling Jesus” vom Debüt oder vielleicht bis sicher “Secretly” von “Post Orgasmic Chill”. Und manche bis viele feiern auch die neuen Sachen besonders ab. Die neueren und die ganz neuen Sachen. Und ja, die sind auch gut. Danke, Streaming.
Im vergangenen Jahr releasten Skunk Anansie ihre Platte “The Painful Truth”. Und die klingt mit Liedern wie “An Artist Is An Artist” einfach … anders. Elektronisch, nach Club, nach … trotzdem Skunk Anansie. Songs wie “This Is Not Your Life” brennen einfach irre, sind irre gut – wenn man sich ein wenig daran gewöhnt hat – und machen noch mehr Lust auf live. Denn wenn sie so was wie “Cheers” zocken, dann ticken wir alle aus. Und nicht nur dann. Nur eben nicht hier. Am 9. Juni spielen Skunk Anansie in Bremen im Pier 2.

