Was hatten und was haben sie für Hits. Klassiker, Lieblingslieder, Sachen, die bis heute einfach unglaublich gut sind. Sehr, sehr gut. Von der sehr, sehr guten Band Kula Shaker. “Mystical Machine Gun” ist vielleicht der größte, “Tattva” und “Govinda” waren die ersten.
Das alles passierte Mitte und Ende der 1990er Jahre. Anschließend gönnte sich die Band Pausen und releaste nur dann, wenn mal passte. Stressfrei? Als sie nach acht Jahren inklusiver temporärer Trennung in 2007 das Album „Strangefolk“ releasten, sagte Crispian Mills zum Beispiel im Interview: “Es ist einfach passiert, ohne dass wir uns groß Gedanken machen mussten.” Auch danach waren sie zunächst nicht wirklich fleißig (2016 kam noch “K 2.0”), legten zuletzt aber ein beachtliches Tempo vor. “Wormslayer” ist das dritte Album in fünf Jahre. Absoluter Rekord!
“Wormslayer” ist ihre achte Platte und ganz frisch am Start. Und sie zeigt: Kula Shaker sind immer noch so gut. Immer noch gibt es indisch-beeinflussten Britpop, Psychedelic-Exzesse, Krautiges, Verkopftes, wunderschöne verträumte Musik. Immer noch klingen sie einzigartig (trotz manch The Doors-Moment) und immer noch berühren auf ihre ganz eigene Art. Hier laufen die Videos zu “Lucky Number” und “Good Money“.
Jetzt ist Wochenende. Jetzt kann man sich mal hinsetzen und “Wormslayer” hören. In Ruhe. Aber laut. Und danach die alten Sachen. Zum Genießen und vorfreuen. Am 28. Februar präsentieren wir euch Kula Shaker im Gruenspan. Den Support macht The Dream Machine.
Foto: Ami Jay
