Kann man so sehen, kann man fühlen. Wenn Ryan Sollee, Frontmann und Gitarrist von The Builders And The Butchers sagt: “Für uns ist Musik machen und live aufzutreten der letzte Weg, die Menschlichkeit in diese kaputte Welt zurück zu bringen. Je digitaler der Mist wird, desto weniger teilen die Leute echte Räume. Aber genau da kommt Live-Rock ‘n’ Roll ins Spiel – der letzte heilige, verschwitzte, laute Ort, wo alle zusammen atmen, schwitzen, schreien und sich bewegt fühlen. Sieht mal von Kirchen ab. Gerüche, Geräusche, Blicke – alles live, alles echt, alle im selben Takt!” Kurz: Geht (noch) mehr auf Konzerte. Danke.
Am 21. Mai spielen The Builders And The Butchers im Nochtspeicher. Dann bereits releast ist das neue und elf Songs umfassende Album “No Tomorrow”, das am 17. April erscheint. Schon jetzt gibt es “Rise My Son“. Ein zumindest für uns neuer Song. Sollee:
„‚Rise My Son‘ wurde vor etwa vier Jahren geschrieben und hätte fast auf dem Vorgängeralbum ‘Hell and High Water’ Platz gefunden. Der Titel dieses Albums stammt übrigens aus einer Zeile dieses Songs. Der Song handelt davon, in der Mitte von Amerika gefangen zu sein, umgeben von religiösen und politischen Fanatikern, und zu versuchen, dieser Situation zu entkommen. Der Sohn in ‘Rise My Son’ könnte entweder jemandes Sohn sein oder die Sonne, die jeden Tag aufgeht und ein unerfülltes Versprechen auf etwas Besseres symbolisiert. Was mir an dieser Aufnahme am besten gefällt, ist der Wechsel zwischen den banjolastigen Strophen und den Refrains mit E-Gitarre und großen Drums. Das erinnert mich an einen Punk-/Grunge-Song aus den 90ern.“

