Neulich in der Markthalle. Also fast. Kurz vor Weihnachten. Montreal feiern Weihnachten. Und Uli Sailor ist auch dabei. Alleine. Mit seinem Piano. Es war großartig. Punkrock Piano, Punkrock-Cover. Und eigenes Zeug. Denn er ist nicht Spike. Nur fremd reicht nicht. So toll seine Versionen von Bad Religion, NOFX und Millencolin auch sind.
Vor wenigen Tagen ist nun sein neues Album “Besser anders” erschienen. Sein nach zwei Cover-EPs und einer EP mit bereits eigenen Songs erstes ganzes eigenes Album – und ein wahnsinnig tolles noch dazu! Uli, seine Stimme, sein Klavier. Und so viel mehr. Mal mit Drums, mal mit Gitarre, mal mit Bläsern. Einmal mit Guido von den Donots und einmal Chris von Kotzreiz. Aber immer und in jedem Moment: Punkrock Piano.
Es ist beindruckend, mit was für einer Kraft und Intensität der Mann, der früher bei Tusq, der Terrorgruppe und natürlich den D-Sailors war, hier seine Lieder zockt. Wie er gleichzeitig schön bis cheesy im coolsten Sinne (hier zum Beispiel) spielt, wundervolle Melodien, eingängige Eleganz und einfach faszinierende Musik. Mit faszinierenden Texten. Punkrock-Texte gegen Nazis und andere Idioten, für die Liebe, über das Leben.
Live: Am 19. März spielt Uli Sailor in der Nochtwache.

