Leute. Guckt euch das an. Das wird super! Trümmer spielen mit neuer Platte das Reeperbahn Festival 2021 und hier am 24. September ab 22 Uhr im Knust. Sehr wahrscheinlich wird das eines der Highlights des Festivals. Und später dann noch ein anderes. Denn Stand heute möchten Trümmer am 27. November auch noch im Molotow spielen. So ein bisschen wie früher also.
Wie billig war das denn? Wenn das neue Album doch “Früher war gestern” heißt. Heute ist das egal. Sorry. “Früher war gestern” ist ein wunderbares Album geworden. Wieder einmal und nach langer Zeit. Der Vorgänger erschien vor fünf Jahren. Und seit dem war für die Band nicht nur die Band. Die Mitglieder von Trümmer – im Detail: Paul Pötsch (Gitarre, Gesang), Tammo Kasper (Bass), Maximilian Fenski (Drums) und Helge Hasselberg (Gitarre) – arbeiteten als Arzt in Berlin, produzierten Leoniden und Trixsi, spielten mit der Ilgen-Nurs Band und betreute Bands wie Leoniden oder auch The Screenshots der eigenen Label und seiner Management Firma. Und das alles hört man jetzt. Irgendwie. Sagt: Tammo.
“Ich glaube, wir hatten noch nie so viel Spaß als Band bei Aufnahmen wie jetzt. Was auch daran liegt, dass wir in den letzten Jahren alle unsere eigenen Dinge gemacht haben und uns eigene Strukturen neben der Band aufgebaut haben.”
Die Band hatte Spaß und eröffnet die Platte mit dem Song “Was wenn nicht” und den Worten: “Ich schau mich um und seh’ eine Welt In der nichts stimmt und mir nichts gefällt.” Künstler. Kunst machen sie. Wunderschönes Zeug. Okay, am Anfang braucht das Album etwas. Vieles ist im ersten Moment ruhig, wirkt fast ein wenig scheu. Aber das täuscht. Hier steckt viel mehr drin, kommt viel raus. Indie und Pop, große Momente. Voller Kraft und Intensität, voller Gefühl und Geschichte. Halt mal die Klappe, ich höre gerade Trümmer!
Elf Songs sind auf dem Album. Mehr gibt es hoffentlich live. Auf dem Reeperbahn Festival 2021 und im Molotow. (mf)
