Mit “A Kiss For The Whole World” erscheint am 21. April das neue Album von Enter Shikari. Zudem spielen sie am 5. April im Knust eine ihrer nur zwei deutschen Clubshows. Und später dann auch das Hurricane Festival. So weit. So gut. Aber es gab Zeiten, da sah es nicht danach aus …
Die Band sagt sogar: “Zu dieser Zeit fühlte es sich an, als würden wir selbst als Musiker den Tod unserer Band erleben.” Diese Zeit war die Pandemie. Man hat ein neues Album, durfte aber nicht spielen. Und diese Band will und muss wohl live spielen. Leadsänger und Keyboarder Rou Reynolds: “Mir war gar nicht klar, dass die menschliche und physische Nähe und Verbindung zu anderen Menschen so zentral für mein Schreiben ist.”
Glück für die Welt: Es wurde wieder gespielt, auch Enter Shikari durften wieder und schafften die eigene Wiederbelebung. Im Frühjahr 2022 ging man ins Studio (schöne Notiz: Für die Aufnahmen des Albums wurde ausschließlich Solarenergie verwendet), im Frühjahr ist es da. Schon jetzt gibt es einen ersten Song: “(pls) set me on fire“. Reynolds sagt:
“Ehrlich gesagt, dachte ich, ich wäre am Ende. Ich habe mich noch nie so losgelöst von meiner Bestimmung gefühlt. Ich habe fast zwei Jahre lang keine Musik geschrieben. Die längste Pause davor war zwei Wochen. Ich war gebrochen. Es ist fast so, als hätte mein Gehirn gefragt: ‘Was ist der Sinn von Musik, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann? Welchen Sinn hat es, Musik zu schreiben, wenn man sie nicht mit anderen erleben kann?’. ‘(pls) set me on fire’ ist aus dieser Verzweiflung heraus entstanden. Dieser Song ist eine Eruption positiver Energie. Jede Emotion, die zwei Jahre lang in mir gefangen war, wurde endlich freigesetzt.”
Mehr Energie: Am 5. April im Knust und im Juni auf dem Hurricane Festival.

