Es ist nicht ganz neu, dass Danko Jones am 15. September ihr neues Album “Electric Sounds” veröffentlichen. Ein elfte Album der Kanadier und eines, das unter anderem auch in Berlin entstand. Sänger Danko Jones persönlich: “Während der Pandemie sind wir von einander weggezogen. JC lebt in Finnland und Rich lebt in Prince Edward Island. Das Songwriting hat sich also verändert. Früher haben wir Tag für Tag in unserem Proberaum Ideen ausgeheckt, aber jetzt geht es mehr darum, Dateien hin und her zu schicken. Letzten Sommer jedoch, als wir auf Tournee waren, haben wir es geschafft, ein paar Tage lang in einem Proberaum in Berlin an Ideen zu feilen. Aus diesen Jams entstanden die Keimzellen für fünf Songs…”
Zunächst hauten sie das passend betitelte “Guess Who’s Back” raus. Auch wenn sie nie weg waren, schließlich releasten sie mit “Power Trio” sogar während der Pandemie eine Platte. Danach schoben sie das ebenfalls nicht ganz falsch benamte “Good Time” nach. Denn Danko Jones und gute Zeiten sind häufig das gleiche … Auf Platte und noch besser live. Am 30. November – und das ist eben ganz, ganz neu – präsentieren wir euch ihr Konzert in der Großen Freiheit 36.
Bis dahin gibt es dann eben auch das Album “Electric Sounds”, das über AFM Records erscheint, von Eric Ratz produziert wurde und auf dem Tyler Stewart (Barenaked Ladies), Damian Abraham (Fucked Up) und Daniel Dekay (Exciter) mitmachen. Und: Ein Album, das nach Meinung des Sängers ein wenig anders als die Alben zuvor klingt. Kein Witz, auch wenn man sich das bei Danko Jones nicht sofort vorstellen kann. Und mag . Und so ganz anders ist dann ja auch nicht …
“Ich würde gerne glauben, dass ‘Electric Sounds’ im Einklang mit all unseren früheren Alben steht. Über die Jahre haben wir uns einen Sound erarbeitet, und wir bleiben dabei. Aber wenn man es näher betrachtet und mit anderen Alben vergleicht, würde ich sagen, die neue Platte ist ein bisschen schneller als unsere anderen Alben. Ursprünglich wollte ich, dass alle Songs wie unser Song ‘Cadillac’ klingen – schleppend, im Mid-Tempo, heavy und auf den Punkt. Diese Idee ging ziemlich schnell verloren, als wir mit dem Schreibprozess begannen. Wenn es um die Texte geht, haben wir bei unserem Sound nicht allzu viel Spielraum, was die Themen betrifft. In unseren Songs geht es normalerweise darum, dass wir rocken, dass wir rocken wollen, dass wir das Leben genießen, während wir rocken, und manchmal singe ich auch über eine Frau.”
Am 30. November präsentieren wir euch Danko Jones in der Großen Freiheit 36. Den Support machen die tollen Radkey. Stark!
