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    concert-news präsentiert

    3×3 Fragen an: DevilDuck Records

    MatzeBy Matze19. Dezember 2025Updated:5. Februar 2026Keine Kommentare5 Mins Read

    Am 4. Februar 2026 präsentieren wir euch – wir freuten uns bereits hier – Dramatist, The Macks und Palila im Goldenen Salon. Die spielen aber nicht einfach so zusammen, die feiern 22 Jahre DevilDuck Records. Schnapszahl-Geburtstag also eines der schönsten und liebsten Hamburger Labels, das neben diesen drei Bands zuvor auch Platten von Talking To Turtles, Friska Viljor und Walking Concert, von Wisent, The Dead South und Naked Giants und viele, viele mehr releast hat. Wir haben bei Labelmacher Jörg Tresp einmal nachgefragt.

    Wer bist du, was machst du, wenn du nicht DevilDuck machst, was hast du vorher gemacht und hast du mal selbst Musik gemacht oder machst noch? Was wusstest du vorher übers Labelmachen und welche Fähigkeiten und Kenntnisse hattest du?
    Ich bin seit über 30 Jahren in der Musikbranche und habe DevilDuck 2004 gegründet und mache das primär hauptberuflich. Davor war ich u.a. bei edel und vor allem 7 Jahre bei Warner Music Germany, wo ich die letzten Jahre als „Head of Rock“ verantwortlich war. Außerdem unterrichte ich immer mal wieder „Music Business“, aktuell noch bei der BIMM Berlin.

    Was ist das Schönste daran, mit DevilDuck ein eigenes Label zu haben?Und was nervt manchmal auch ein bisschen?
    Meine Leidenschaft ist das „Artist Development“, d.h. das Entdecken und die Entwicklung von Künstlern und Künstlerinnen und vor allem Bands und dabei bin ich natürlich 100% autark, was die Entscheidungsfindung betrifft und das genieße ich noch immer sehr. Natürlich ist die Kehrseite davon, dass ich primär als Einzelkämpfer unterwegs bin. Auch das Gefühl, dass ich großartige Acts habe, denen einfach zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird, ist oft sehr frustrierend, auch wenn es den meisten Indie-Labels so geht und das Interesse an Musik als Kulturfaktor sicherlich nicht zugenommen hat, vor allem in Deutschland.

    Worin unterscheidet sich Labelarbeit 2025 von Labelarbeit 2005 und 2015?
    Gute Frage. Meine A&R-Arbeit hat sich nicht groß verändert, d.h. ich suche noch immer nach Bands und Acts, die sehr eigenständig sind, auch wenn das natürlich immer subjektiv ist. Was sich dagegen geändert hat ist die Art des Konsumierens, wodurch der Wert an Musik nun mal abgenommen hat, so dass immer weniger Indie-Künstler/innen von der Musik leben können. Das führt vermehrt dazu, dass Indie-Labels immer mehr Hobby-Bands veröffentlichen, die dann vielleicht etwas weniger ambitioniert sind.

    Ist ein 22. Geburtstag nur ein Geburtstag oder ist jedes Jahr, dass ihr älter werdet, ein Erfolg?
    Erfolg ist für mich erstmal Definitionssache, aber natürlich fühlt es sich gut an, dass es DevilDuck noch gibt, aber es stellt sich schon auch die Frage, wie lange noch, denn die meisten kleinen Indie-Labels werden halt auch meist nebenbei betrieben und das mag ich nicht so gerne, da ich den Acts schon gerne die Aufmerksamkeit zukommen lassen möchte, die es benötigt und die sie verdienen.

    Denkst du nach 22 Jahren öfter oder seltener an das Label, wenn du gerade mit Familie oder Freunden unterwegs bist?
    Ich denke immer an und definiere mich über DevilDuck und mache da auch keine großen Unterschiede zwischen „privat“ und „geschäftlich“, denn genau so verstehe ich Selbständigkeit und Unabhängigkeit, d.h. am liebsten verbinde ich dann Urlaube auch mit Musik …

    Machst du nur Label-Arbeit oder auch Promo, Booking etc.? Und was hat das mit dem Album Club auf sich? Was machst du sonst noch alles?
    Wieder eine gute Frage. Ich hasse Promotion und stelle dafür sinnloserweise entsprechende Agenturen an. Früher brauchte es das in der Musikbranche nicht, da Musikjournalisten oder Editoren oder gar Radioleute von sich aus gute neue Musik entdeckt haben und dies auch wollten, so wie ich das ja auch jeden Tag mache. Es ist etwas paradox, dass man diese Leute jetzt über Agenturen für Musik begeistern möchte, wobei das doch genau ihr Job ist. Booking haben wir auch mal versucht, aber das ist einfach nicht meine Kernkompetenz und vielleicht auch ein anderer Schlag von Menschen.

    Stichwort „The Album Club“ – hier geht es mir darum, dem mich noch immer begeisternden Format „Album“ ein kleines Forum zu geben, vor allem für Nerds, die dieses Format genauso lieben, denn es gibt ja immer noch großartige neue Musik, die kaum noch entdeckt wird und genau dafür dient das Format „live“ im Talk genauso wie unser kleiner Podcast mit Kulturnews. Das Reden über Musik kommt mir viel zu kurz!

    Ich finde, The Macks und Palila und Dramatist zeigen ganz schön gut die Vielfalt des Labels. Hast du sie deshalb für den Abend gemeinsam eingeladen oder gibt es andere Gründe?
    Zum einen ist es der Tatsache geschuldet, dass ich im Alter wieder etwas „härter“ geworden bin und das reflektieren dann auch meine Bands. Zum Beispiel höre ich derzeit weniger Folk und mehr Psychrock oder Postcore, wobei Singer/Songwriter immer auch auf DevilDuck waren, sind und sein werden, so haben wir ja zuletzt den Kanadier Jerry Leger neu gesigned. Zum anderen mag ich Labelabende auch, damit sich die Bands kennen- und vielleicht lieben lernen und sich daraus vielleicht mal eine gemeinsame Tour oder ähnliches ergibt.

    Stichwort Vielfalt: Wo liegen da deine Grenzen? Was magst du, ist aber kein DevilDuck-Sound? Oder ist alles möglich?
    DevilDuck steht für mich für zeitlose Musik, d.h. alle Acts könnten aus meiner Sicht vor 20 Jahren, jetzt oder in 20 Jahren gehört werden – ich begreife das ein bisschen als Schlag ins Gesicht des Zeitgeists….und solange Gitarren die Hauptrolle spielen, ist vieles denkbar. Musik ohne Gitarren dagegen nicht.

    Was passiert 2026 auf und mit DevilDuck?
    Neben der kleinen Show werde ich versuchen, nur 3-4 Alben zu veröffentlichen – neben Dramatist kommt ein neues Would-Album sowie das Debüt meiner Briten von Conscious Pilot und im Herbst die großartigen The Fourth Wall – allerdings ist meine größte Schwäche das Entdecken neuer Bands und so kann ich für nichts garantieren und mir durchaus vorstellen, dass ich noch einen neuen Act vom SXSW (Austin) oder Treefort (Boise) mitbringe…

    Interview: Mathias Frank

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