Cosmic Psychos. Fällt klar unter den Tab “Wir holen uns aber auch mitunter Dinge ins Haus.”, denn wer zum Beispiel in den einschlägigen Fachblättern Visions oder OX sucht, muss schon ein paar Jahre im Kalender rückwärts blättern, um unter anderem das hier zu finden. Komplette Originalbesetzungen von Bands sind derweil ja ohnehin überbewertet (und nach dem Tod von Gitarrist Robbie Watts vor einigen Jahren im Hause Cosmic Psychos eh obsolet).
Wer sich jetzt gespannt durch zwanzig Jahre Punk, Rock Sex, Drogen und, ach ja, Bandgeschichte pflügt, wird schnell aufgeklärt, dass bei den drei Australiern selten ein Niveau-Limbo tief genug war und Männerwitze eben auch nur unter der sabbernden Hilfe von alkoholisierten Spermien funktionieren. Für potentiell hartgesottene Freunde des herben Geschmackes oder Einsteiger in den ziemlich kruden Kosmos könnte sich die Teil-Best-Of-Compilation “Glorious Barsteds” anbieten. Alle anderen kommen aber bitte einfach auch in den Grünen Jäger am 27. Januar. Könnte feucht werden, dreckig und gemein. (kel)
