Sie haben es getan. Sie haben es tatsächlich getan. Lisa Gerrard und Brendan Perry haben ein neues Dead Can Dance-Album fertig. 16 Jahre nach ihrem letzten Werk, 14 Jahre nach ihrer Trennung, sieben Jahren nach ihrem Live-Comeback. Damals hieß es noch, es wird keine neuen Veröffentlichungen geben. Heute gibt es “Anastasisâ€.
Und was ist das gut geworden. So schön wie spannend, tragisch wie tragend, dunkel wie düster. Ergreifend, aber nicht greifbar. Bitte mal “Amnesia” hören und einen Eindruck bekommen. So ähnlich und doch ganz anders klingen die anderen sieben Lieder. World Music irgendwie, Gothic, Klassik, Fantasie und Elektro. Ausnahmslos hochgradig und sicherlich eines der Highlight des Jahres. Gilt natürlich auch für das Konzert am 5. Oktober im CCH. Das ist – natürlich – ausverkauft. So was aber auch. (mf)