Im vergangenen Jahr veröffentlichten Betontod das Album “Entschuldigung für nichts” – und gingen damit ziemlich durch die Decke. Top-Ten-Platzierung inklusive. Und dabei reden wir hier nicht von Frischlingen, sondern gestandenen Herren, die seit über 20 Jahren Platten machen (und schon morgen in der Großen Freiheit 36 spielen …). Aber die haben gerade eine kreative Phase, wie sie uns im Interview erzählten.
Euer letztes Album “Antirockstars”, das ja auch schon sehr erfolgreich war, erschien ein Jahr zuvor, wie kommt es, dass ihr so bald schon wieder ein neues Album veröffentlicht?
Das liegt wohl einfach auch mitunter daran, dass wir in den letzten Jahren viel zu erzählen hatten und uns die Ideen glücklicherweise nie ausgingen. Das ist nun die dritte Platte in 3 Jahren und solange die Qualität für uns stimmt, haben wir auch Spaß an dem ganzen Prozess, den so eine Veröffentlichung mit sich zieht.
Wir hatten nach “Antirockstars” einfach noch eine Menge an Riffs und Ideen und zudem bot sich die Zusammenarbeit mit Vincent Sorg an. Da haben wir uns dann für ein weiteres Album entschieden und wir sind glücklich damit.
Wie seid ihr zu dem Albumtitel “Entschuldigung für nichts” gekommen?
Der Titelsong ist ja auch zugleich die erste Single von dem Album und wenn man unsere letzten Jahre so rückwirkend betrachtet, passt der Albumtitel perfekt. Uns gibt es mittlerweile seit mehr als 22 Jahren und in all den Jahren gab es gute sowie schlechte Momente die wir als Band aber nicht missen wollen würden. So etwas prägt ja auch eine Truppe und rückblickend brauchen wir uns für keine Aktion rechtfertigen oder entschuldigen. Mit dieser Message sollte sich zudem das Volk mal versuchen zu identifizieren, denn nobody is perfect und das macht jeden Menschen ja einzigartig auf seiner Art und Weise.
Von welchen Themen habt ihr euch bei der Arbeit am neuen Album hauptsächlich inspirieren lassen?
Wir sind ja keine politische Band und aus diesem Grund handeln unsere Texte vom alltäglichen Leben. Eben von den Problemen, die wir alle ab und an haben und mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Aus diesem Grund haben uns keine aktuellen Ereignisse aus den Medien eine Inspiration gegeben. Wir verarbeiten halt das, was wir alle schon erlebt haben ob Liebe, Schmerz oder positive Dinge wie der Spaß am Leben sowie Zusammenhalt oder halt den Tod.
