Um Himmels Willen, 20 Jahre haben Limp Bizkit schon auf dem Buckel!? Haben wir nicht erst vorige Woche zu “Break Stuff” das Käppi auf 180 Grad gedreht und die Indie-Disko unseres Vertrauens zermosht? Naja, Wehmütigkeit beiseitegelegt, Blick nach vorn gerichtet. Zum Glück sind die Mannen um Rampensau Fred Durst noch immer fleißig am Touren. Auch Hamburg hat es wieder erwischt: Am 3. Juni wird die Alsterdorfer Sporthalle in gewohnter Manier sorgfältig auseinandergenommen.
Auch wenn die Rückkehr mit “Gold Cobra” ein eher zweifelhaftes Vergnügen war – wir werden ja alle älter – bringt vielleicht das neue Album “Stampede Of The Disco Elephants” frischen Wind in das Repertoire der Nu Metal-Heroen. Seit 2012 ist es in der Pipeline und wartet auf seine Veröffentlichung, die immer wieder verschoben wurde. Nun soll es irgendwann im zweiten Quartal dieses Jahres erscheinen. Vielleicht. Und selbst wenn die Stampede nicht so saftig brettern sollte wie die Hits der ersten Alben, ist es eigentlich reichlich egal. Limp Bizkit haben genug Songs in Petto, die den Abend in der Sporthalle zu einem wilden Erlebnis werden lassen. Und dann heißt es: Noch einmal so gepflegt ausrasten wie vor 15 Jahren. If only we could fly!