Was gibt es für uns noch zu schreiben und sabbeln, wenn die Bands selbst oft genug zu erzählen haben? Genug. Aber natürlich lassen wir Musa Dagh den Vortritt, der Allstarsuperband mit Aydo Abay (Blackmail, Ken) und Aren Emirze (Harmful, Emirsian, Taskete) und Sascha Madsen (Madsen)-. Abay nämlich erkärt den neuen Song “Congaah“:
“Der Titel ist einem Horror-Hörspiel aus den 80ern entliehen. Konga, der Menschenfrosch. Aus der fabelhaften Hörspiel-Reihe Macabros. Sehr gut produziert. Tolle Sprecher, tolle Musik. In unserem ‘Congaah‘ geht es zwar nicht um Frösche, aber um den Horror, der einen stummgeschaltet durch den Alltag begleitet. Die ausgesteckte Hand, die gehalten Linderung verspricht und doch unerreichbar scheint. Ich muss oft lachen, wenn Leute für mehr Freiheit demonstrieren und gleichzeitig verlangen, dass man diese einschränkt. Der Mensch ist im Grunde gut, aber oft auch dumm. Wie ein Frosch. Wie die 80er. Deshalb auch ein 80er Zitat zum Ende des Songs von der fantastischen Band The Godfathers. ‘Birth, School, Work, Death’. Dieser Weg ist unausweichlich gesetzt. Jetzt muss man nur noch schauen, wie man die Zeit dazwischen mit viel Liebe und Freude füllt. Ist viel schwieriger als gedacht. Aber nicht unmöglich. Manchmal gelingt es.“
Jetzt sind wir dran: Das Album dazu wird am 14. April als ”No Future†veröffentlicht, mit unter anderem “Rhythm Pigs (A.F.M.D.)” und “0200” gibt es schon weitere Songs daraus zu hören. Das Ding wird super, das steht fest. Am 17. Mai präsentieren wir euch Musa Dagh dann auch in der Molotow Skybar, wir freuten uns bereits hier darauf. Und wer nicht gerade urlaubt, muss da natürlich hin. Wer weiß, wie oft das noch möglich ist.

