Am vergangen Freitag und damit erst vorgestern releaste Eleni Drake ihre neue EP “Above Deep Water”, die die in London lebende britisch-griechische Singer-Songwriterin mit Frank Colucci (Ashnikko, Sea Girls, Art School Girlfriend) selbst produziert hat und auf der es acht zum Teil wunderschöne und sehr, sehr berührende Lieder zu entdecken gibt.
Traurige Lieder, dunkle Lieder, reduzierte Lieder und persönliche Lieder. Und eben auch sehr, sehr schöne Lieder. Manchmal nur mit Stimme und zärtlich gezupfter Gitarre, mal mit ein paar Streichern, in manchen Moment regelrecht laut. Tatsächlich ganz oft ganz oft fesselnd. Man lauscht, hört genau zu und genießt den Moment. Und wenn Eleni Drake sagt: „‚Above Deep Water‘ handelt von den trostlosen Gefühlen, die entstehen, wenn man einsam durchs Leben geht. Aber es geht auch um die Freiheit, das Verständnis, die Akzeptanz und die Freude, die mit dem Alleinsein einhergehen.“ – dann wusste man das, dann spürte man das.
Gar nicht einsam und sicher kein bisschen trostlos, wohl aber vielleicht ein wenig traurig in manchen Momenten, melancholisch und nachdenklich – aber eben auch sehr, sehr schön wird es am 13. November im Molotow. Eleni Drake spielt live.
