Am 9. April spielen Fluppe im Nochtspeicher. Wir präsentieren und wir freuen uns außerordentlich. Weil das so eine tolle Band ist, die gerade eine so tolle Platte gemacht. Hier gibt es unsere “Beest”-Rezension. Und weil sie auch auf der Bühne genau das ist. Toll!
Wir verlosen 2×2 Tickets! Schreibt uns eine Mail mit eurem vollständigen Namen und dem Betreff „Fluppe, bitte“ an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Wir losen Ende der Woche aus. Vorab gibt es hier drei Antworten von Christian Klindworth, Gitarrist und Songschreiber der Band
Wie viel Aufwand und Planung (Proben, Team, Timings, Promo etc.) ist so eine Show, was macht ihr selbst und wo bekommt ihr Support?
Da sagst Du was. Wir machen viel selbst, sind aber doch letztlich in alle involviert bzw. tauschen uns aus mit Label, Promoter, Booking. Anders geht es nicht. Es ist immer und überall viel Power und Nachfassen gefragt und eine gute Kommunikation erforderlich. Wenn das alles flutscht, macht es einen sehr glücklich. Wenn nicht, dann zerrt es einen aus. Ich würde es fast Business nennen.
Wie schwierig ist es, eine gute Setlist zu machen, besonders wenn man einen neuen Sänger hat? Was ist wichtig und worin liegt die größte Herausforderung?
Ich würde sagen, die Schwierigkeit liegt vielleicht eher in der Dramaturgie der Songreihenfolge generell als am Sänger. Ich muss außerdem sagen, dass der Ausgangspunkt unseres Sets im Grunde schon das aktuelle Album “Beest” ist. Als Oscar neu dazu gekommen ist, haben wir versucht, ein komplett neues Set, also mit neuen Songs zu schreiben, um da irgendwie Vergleiche so gut es geht zu umschiffen und ich denke, das ist uns gelungen. Nach und nach haben wir dann auch ältere Stücke hinzugenommen und jetzt ist es ein guter Querschnitt. Grundsätzlich finde ich aber auch, dass ein gutes Set nicht zu lang sein sollte.
Ist es für euch als Hamburger Band leichter oder schwerer oder eigentlich ganz normal, wenn ihr in Hamburg spielt?
Ganz normal ist irgendwie gar kein Abend, aber Hamburg ist natürlich besonders, weil viele Freunde und Bekannte kommen und es meistens schwierig ist allen gerecht zu werden und überhaupt zu begrüßen und zu verabschieden. Konkret am 9. April haben wir den Abend ja zudem noch als Releasekonzert gelabelt und insofern ja per se irgendwie hervorgestellt. Daher muss es doch jetzt eine außergewöhnliche Nacht werden.
Interview: Mathias Frank
Foto: Caren Detje

