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    BDMKM

    BDMKM Vol 30: Glower

    By Matze29. März 2026Keine Kommentare7 Mins Read

    Neulich im Hafenklang. Goldener Salon. Soft Spot spielen mitten in der Woche, Skirt eröffnen, Glower machen den wunderbaren Mittelteil. Ein amtlicher Abriss im herrlich gefüllten Club, großartige Musik zwischen derbem Hardcore und sehr derbem Hardcore, dazu so was wie Metal, sehr, sehr smartes Chaos und immer wieder Converge-artigen Momente. Und das alles von einer komplett motivierte Band gezockt. Eine Band, die man kennen muss.

    Wie fandet ihr die Show mit Soft Spot und Skirt?
    Wir hatten eine super Zeit und waren mit der Kombination an Bands für diesen Abend mega happy. Einige Mitglieder von Soft Spot kennen wir durch andere Shows bereits länger und freuen uns immer sehr über ein Wiedersehen. Auch das ganze Team rund um das Hafenklang war total bemüht und super lieb. Musikalisch war durch das Lineup eine gewisse Diversität gegeben, die aber im Grunde super zusammengepasst und funktioniert hat. Gerade an einem Abend wie diesem sieht man, wie vielfältig Hardcore sein kann. Wir haben uns außerdem extrem gefreut, dass so viele Menschen unter der Woche auf das Konzert gekommen sind! Das zeigt einfach, wie viel Interesse an Live-Shows und auch an Shows von DIY Bands in unseren Größen besteht. Rundum also ein toller Abend.

    Wer seid ihr und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
    Wir sind Glower (engl. für “böse gucken, starren”, kommt nicht von “glühen”), kommen aus Hamburg und liegen musikalisch irgendwo im Spektrum des Hardcore/Punk. Uns war von Anfang an klar, dass wir irgendwas Hardcore-basiertes machen möchten, da uns diese Musikrichtung alle sehr geprägt hat und wir gewissermaßen damit groß geworden sind, waren aber auch von Anfang offen dafür, unsere individuellen Einflüsse außerhalb des Genres mit einfließen zu lassen. Für das, wofür wir politisch stehen und was wir transportieren möchten, ist unserem Empfinden nach Hardcore das beste Ventil. Außerdem sind in der Szene unglaublich viele liebe und tolle Menschen aktiv, die sich für eine lebendige Musikkultur einsetzen und Bands wie uns eine Bühne bieten.

    Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderen Bands können sich
    das Weiterlesen jetzt sparen?
    Wir lieben Pokémon, hassen Faschos und patriarchale Machtstrukturen, und wer sich für Bands aus Hamburg und unsere Musikrichtung interessiert, kann sich gerne noch den Rest des Interviews geben. Was uns allerdings schon wichtig ist zu sagen: Musikalisch möchten wir niemanden ausschließen, aber wer ernsthaft noch Acts wie Rammstein, Freiwild oder Xavier Naidoo feiert, sollte hier dann doch lieber aufhören zu lesen und anfangen, mal ein bisschen zu reflektieren.

    Ihr kommt aus Hamburg. Spielt es sich in Hamburg anders als in anderen Städten?
    Für uns ist es weniger ein Frage von “Hamburg vs. alle anderen Orte”, sondern eher “A: Gigs, bei denen viele Freund*innen, Bekannte* oder Familie anwesend sind vs. B: Gigs an Orten, wo wir niemand* kennen”. Da wir alle ursprünglich aus anderen Städten kommen und auch z.T. noch vor Hamburg zeitweise an anderen Orten gewohnt haben, ist da natürlich deutschlandweit ein größerer Pool an Venues, die unter Kategorie A fallen, aber klar, natürlich haben wir auch hier in Hamburg inzwischen alle einen großen Kreis an lieben Menschen, die uns umgeben. Wie wir darauf reagieren, ist tatsächlich teilweise komplett gegensätzlich. Während einige von uns durch die Anwesenheit von bekannten Personen eher grundsätzlich nervöser sind, gibt es anderen erst recht ein größeres Gefühl von Sicherheit. Bislang waren aber alle unsere Shows in Hamburg sehr gut besucht, was natürlich toll und auf jeden Fall etwas Besonderes ist.

    Wie ist eure Verbindung, wie ist euer Verhältnis zu Hamburg? Was liebt ihr hier, was
    mögt ihr nicht so und was würdet ihr euch wünschen oder auch ändern?
    Wir leben schon extrem gerne in Hamburg. Zum Einen mögen wir es für alles, was es nicht ist, z.B. Bayern oder Brandenburg. Zum Anderen, weil die kulturelle Vielfalt der Stadt uns am Leben hält. Nicht zuletzt die Musikszene ist quicklebendig, bunt und hat ein enormes Angebot. Ändern würden wir gern einiges. Sozialer Wohnraum ist Mangelware, der Mietwucher grassiert und jede Wohnungssuche ist eine Geduldsprobe und fordert hohen emotionalen und finanziellen Tribut. Übrigens, Mara sucht gerade eine 3-Zimmer- Wohnung – meldet euch gerne, wenn ihr was wisst! Kleine Musikläden kämpfen ums Überleben, müssen umziehen oder sogar nach Jahrzehnten dichtmachen. Da ist mehr Support gefordert, ansonsten sterben geliebte Szenen aus. Außerdem ist Olympia in Hamburg Quatsch, baut lieber bezahlbare Wohnungen statt Mammutprojekte!

    Stellt euch vor, beim nächsten Auftritt spielt ein berühmter Musiker einen eurer Songs
    zusammen mit euch auf der Bühne. Wer wäre es und für welchen Song?
    Mara: Ich würde mich sehr freuen, wenn Personen aus anderen Bands, die wir bisher so kennengelernt haben, mal einen Guest Part übernehmen! Ansonsten stehen meine Idole Kat Moss (Scowl), Courtney LaPlante (Spirit Box) oder Emma Boster (Dying Wish) definitiv auf der Liste.
    Steffen: Jon Bon Jovi, der einen unserer Songs interpretiert, oder mal einen Song mit Gouge Away performen, das hätte schon was!
    Kim: Wenn es unbedingt ein Song von uns sein muss, könnte ich mir Billie Eilish unglaublich gut bei “Parasite” als krassen Kontrast zu Mara’s Screams vorstellen. Viel mehr Bock hätte ich allerdings, mal mit einer der Bands, die mein Gitarrenspiel sehr geprägt haben, einen Ihrer Songs mitzuspielen (Incubus oder Deftones).

    Ihr habt auf dem Konzert von einem Song erzählt, der bald ein Video bekommt. Erzählt
    doch mal.
    Wir arbeiten gerade an einem Album und die erste Auskopplung wird unser neuer Song “Point 75” sein. Wir nehmen gerade nach und nach die Songs in Eigenregie auf (alles was Krach macht im Proberaum, die Vocals bei Kim zu Hause) und verabreden uns neben den regulären Proben für zusätzliche längere Songwriting Sessions, damit wir neben Gigs und unseren (leider unvermeidlichen) Vollzeitjobs trotzdem vorankommen.

    Für “Point 75” haben wir vor ein paar Wochen unser erstes “richtiges” Musikvideo gedreht. Da wir bisher kein Label, Agenturen oder sonstige Strukturen als Support haben, wurde auch hierfür wieder alles mit Freund*innen und Bekannten* auf die Beine gestellt und innerhalb von zwei Tagen gedreht. Ein großer Shoutout hierbei an Ellen und Felix von “Fellfilms” und die ganze Crew, die sich so für uns ins Zeug gelegt haben und uns so toll supporten! Das ist wirklich insane, was sie da auf (digitales) Zelluloid gebannt haben.

    Und erzählt doch mal, was ihr sonst geplant habt, was passiert in naher Zukunft und
    danach?
    Neben unserer Arbeit an dem geplanten Album stehen noch einige Shows in ganz Deutschland an. Wir haben neben vereinzelten Gigs auch eine kleine Tour Ende April anstehen und werden im Mai auch das erste Mal außerhalb von Deutschland in Dänemark spielen. Im Sommer freuen wir uns immer besonders auf Festivals und grundsätzlich darüber, durch Musik weiterhin neue Bekanntschaften zu machen und einfach unterwegs zu sein. Wir begeistern uns immer für neue Orte und im Bestfall dafür, Menschen mit unserer Musik zu berühren oder eben einfach ein Sprachrohr für die Dinge zu sein, die uns alle beschäftigen.

    Das größte Kompliment, das man euch machen könnte, lautet wie?
    Wir freuen uns immer extrem, wenn wir nach unseren Gigs Feedback bekommen, dass wir Menschen durch das, was wir machen, motivieren, berühren oder inspirieren. Wir möchten jede*n und vor allem FLINTA*-Personen, die Musik machen möchten, dazu ermutigen, sich zu verwirklichen.

    Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
    Niklas: Beim jährlichen gemeinsamen Yoga-Retreat auf Bali einen Delfin skalpieren. Ne, mal ohne Witz: Würden wir in unseren moralischen und politischen Grundwerten schon auseinanderdriften, wären wir ja so gar nicht erst zusammengekommen. Und über alle anderen Differenzen können wir reden. Also, um wirklich ernsthaft rauszufliegen, muss schon ein krasser Vertrauensbruch stattfinden.

    Wann spielt ihr wieder in Hamburg?
    Die nächsten Shows in Hamburg sind im Spätsommer/Herbst angedacht. Konkreter gesagt, sind wir momentan wegen Shows im August und Oktober im Gespräch. Schaut für alle finalen Termine aber gerne regelmäßig auf unseren Socials wie Bandcamp oder Instagram vorbei!

    Interview: Mathias Frank
    Foto: Christoph Eisenmenger

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