Am kommenden Freitag releasen Health ihre neue Platte “Rat Wars” schon mal digital. Im Februar gibt es das gute Stück dann auch auf CD und Vinyl zu kaufen. Ein sehr gutes Stück, ein wirklich mal beeindruckendes Stück Musik. Irgendwie Industrial, aber auch Gothic, sicher Pop, Wave, Dance, viel Dance, kalte 80er Beats, bedrohliches Heute. Das Ding ballert und groovt, das hat Druck und eine abstoßende-anregende Schönheit. Musik zum Tanzen und Trauern. Richtig geiler Scheiß!
Am 7. Dezember schon spielen Health mit Sleep Token in der edel-optic Arena. Wir haben Johnny Famiglietti, unter anderem Bassist der Band, sechs Fragen gestellt. Und sechs kurze, knackige Antworten erhalten.
Tolle neue Platte! Was müssen wir über “Rat Wars” wissen?
Nicht viel. Legt sie auf, dreht es laut und spielt sie der Reihe nach ab.
Was hat euch beeinflusst, was ist anders als zuvor und worauf sind Sie am meisten stolz?
Ich denke, dieses Album sind die aktuellen Health, aber auch beeinflusst von EBSM, Phonk, frühen Earache Records und klassischem Industrial und Industrial Metal.
Welche Rolle spielt “Rat Wars” auf der Tour mit Sleep Token?
40 % der Setlist.
Werden die (neuen und alten) Songs live ganz anders klingen als auf der Platte oder versucht ihr, sie so “original” wie möglich vorzutragen?
Es ist immer eine Art Übersetzung. Live klingen sie definitiv ein bisschen anders und wir ändern Dinge.
Was können wir live von euch erwarten? Was macht ihr am besten auf der Bühne?
Laut und viele blinkende Lichter. Meistens peitsche ich meine Haare hin und her.
Wie wichtig sind Touren als Vorgruppe und was ist vielleicht noch besser, wenn man nicht der Headliner ist? Es ist wunderbar, einfach ohne Druck aufzutauchen. Ich denke, Support-Acts sind nicht nur kulturell wichtig, sondern traditionell auch, weil sie einem Publikum definitiv einheizen und Bands eine Live-Fangemeinde aufbauen können.
Was sind eure Pläne für 2024?
Viel Touren und mehr Musik. Der Zug wird weiter rollen
Interview: Mathias Frank
