Es dauert noch. Erst am 13. Dezember spielen Headjet in der Hebebühne. Aber man darf sich ja schon mal vorfreuen. Auf eine Band, die noch gar nicht so viel gemacht hat, von der aber so einiges erwartet wird. Weil das, was die vier Jungs aus Berlin bisher releast haben, eben echt was kann.
2022 kam mit “Welcome” die erste EP, damals (damals, höhö …) noch mit englischen Texten, aber schon … damals … mit dieser lässigen Schnoddrigkeit. Slacker-Pop, bisschen Garage, Indie und ziemlich unhip. Kein nerdy-schlechter Hauptstadt-Sound, mehr so und wie auch die 2023-Single “No Jedi” ganz schön cooles und von Bands wie Strokes bis Blur beeinflusstes Zeug. Persönliches Lieblingslied: “Desert”
Ebenfalls noch 2023 kamen sie mit “Gunther” und damit erstmals deutschen Vocals um die Ecke. Der Sound aber blieb (noch), wurde nur verfeinert. Hört hier noch jemand einen feinen Milliarden-Vibe? Alle denken an Kraftklub, wenn Headjet “Rücken an der Wand” tanzen. Aber das ist egal, der Song ist super (und das Video auch). Und Teil der “Verrückt gemacht”-EP, auf der der Vierer dann doch mal ein bisschen hipper (höre: “Aperol Chick“) an die Sache geht und tatsächlich auch anders als früher (früher, höhö …) klingt.
Vor wenigen Tagen wurde nun auch das Video zu “Verrückt gemacht” veröffentlicht, einem Song, bei dem Headjet mit Grossstadtkind zocken. Und damit lange vor ihrer Tour, lange vor der Show am 13. Dezember in der Hebebühne. Es könnte bis dahin also noch was passieren. Viel passieren …
