Two Hours Traffic interessieren sich also für Tennis und Star Wars. Zumindest wenn man der Facebook-Seite glauben möchte, die
mit dem “Foolish Blood” der Jung-Popper aus Charlottetown (Kanada) ganz unaufgeregt irgendwo zwischen George Michael (“Audrey”), Studentenwohnheim und reichlich kanadischem Indierock mit Berührungspunkten zu den Arkells daherkommt.
Dass viele Sounds auf “Foolish Blood” und ganz bestimmt auch der Gesang durchaus in den späten Achtzigern verhaftet sind, tut zum Beispiel solch schönen Momenten wie in “Amour Than Amis” keinerlei Abbruch. Auf ganzer Länge gehen Two Hours Traffic aber auch einen Weg mit reichlich Verkehr auf der Hauptstraße und eher seltenen roten Ampeln. Und wären doch auf dem Fahrrad im Grünen fast besser aufgehoben als urban. 18. Mai | Freundlich & Kompetent (kel)
