Ein neues Pennywise-Album? Ja. Und nein. Der Titel deute es an. “Yesterdays” ist so ein bisschen Rückschau. Aber doch neu, weil es die Songs so bis vor kurzem nicht gab. Denn die CaliPunk-Legende hat in den Archiven geschaut, sich alte, zum Teil nie veröffentlichte – und überwiegend von Jason Thirsk geschriebene – Lieder aus ihrer Anfangszeit geschnappt und neu eingespielt. Und das Ergebnis? Berauschend. Euphorisch. Aufregend und mitreißend.
Weil die Songs tatsächlich frisch klingen, jugendlich und wild und im besten Sinne naiv. Eins, zwei, drei – “What You Deserve”? Schnell und knackig punkrocken sich Pennywise – erstmals wieder mit Jim Linderberg am Mikro – durch elf durch die Bank typischen Songs. Und zeigen, dass sie schon damals famose Melodien schreiben konnten. “Violence Never Ending”, “Public Defender” (DER Hit!) oder “Restless Time” – traumhaft. Du bist Fan? Du liebst diese Platte!
“Yesterdays” kommt genau heute, die Band als Support von Rise Against am 19. November in die o2 World. (mf)
