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BDMKM Vol 14: Abramowicz

Abramowicz„Es gibt sicherlich Leute, die The Gaslight Anthem hören und uns gut finden. Das Gegenteil wird aber auch der Fall sein.“ Das sagt Sören Warkentin, Sänger von Abramowicz. „Grundsätzlich freut es uns natürlich, mit großen Bands verglichen zu werden. Auf der anderen Seite finden wir es schwierig Bands in Schubladen zu stecken.“ Finden wir auch, ist auch nicht immer fair. Aber gerade wenn es um neue Bands, um junge Bands geht, bieten sich Vergleiche einfach an. In diesem Falle eben auch TGA, wohl aber auch Dave Hause, Chuck Ragan, Frank Turner And The Sleeping Souls.

Ganz frisch draußen ist ihre tolle „Generation“-EP, live sind die Hamburger schon MORGEN als Support von Red City Radio im Hafenklang zu erleben.

Wer seid ihr, wie lange gibt es euch und wieso spielt ihr das, was ihr spielt?
Wir sind fünf Jungs, die in dieser Besetzung seit Sommer letzten Jahres zusammen auf der Bühne stehen. Die Musik, die dabei entsteht, ist die Summe der Einflüsse die jeder Einzelne in die Band einbringt. Bei uns trommelt der Schlagzeuger nicht einfach das was ihm der Songschreiber sagt. Wir sind alle aktiv am Songwriting beteiligt.

Was muss man sonst über euch wissen und Fans welcher anderer Bands können sich das Weiterlesen jetzt sparen?
Fans von Freiwild und solchem Zeugs sollten sich überlegen was sie da hören, anstatt dieses Interview zu lesen. Ansonsten gibt es sicherlich vieles, das man über uns wissen kann, aber nichts das man über uns wissen muss. Ich hoffe, dass unsere Musik schon mal einiges klar stellt.

Wie wohl fühlt ihr euch als Künstler in Hamburg, was würdet ihr gerne ändern und was findet ihr so richtig toll an und in der (Musik-)Stadt?
Ich glaube Hamburg kann für seine Künstler noch einiges mehr tun. Die Clublandschaft, als der Ort an dem Kunst aktiv stattfindet, blutet langsam aus und Investorenträume wie die der Elbphilharmonie bekommen hunderte Millionen. Das ist Wahnsinn.

Das größte Kompliment, das man euch machen könnte lautet wie?
Ihr habt heute ein Konzert gespielt, das mich meine Alltagsprobleme für einen Moment hat vergessen lassen.

Wie wichtig ist Freundschaft für euch und eure Band?
Wir sind alle Freunde und das ist essentiell. Ich glaube keiner von uns würde als Studiomusiker funktionieren. Zumindest wäre unsere Musik dann nicht die gleiche.

Was muss man tun, um aus der Band zu fliegen?
Das ist eine Frage, über die wir uns noch keine Gedanken machen mussten. Hoffentlich wird das auch nie der Fall sein.

Stellt euch vor, beim nächsten Auftritt spielt ein berühmter Musiker einen eurer Songs zusammen mit euch auf der Bühne. Wer wäre es und für welchen Song?
Das Intro von „Celebration Day“ hat einiges von „Radio Nowhere“. Wenn der Boss anklingelt steht die Tür offen.

Abramowicz live – das bedeutet was?
Es geht bei Konzerten darum, eine gute Zeit zuhaben. Wenn nicht nur wir, sondern auch diejenigen die vor der Bühne stehen, dass von sich behaupten können schließt sich der Kreis.

Welches Rock’n’Roll Klischee wollt ihr unbedingt noch erfüllen (bevor ihr an eurer Kotze nach einer Überdosis erstickt)?
Wir wollen weder an unserer Kotze ersticken, noch irgendwelche Klischees bedienen.

Wie soll es jetzt mit euch weitergehen? Was sind eure Ziele?
Wir wollen so oft wie möglich auf der Bühne stehen und gute Konzerte abliefern. Wenn die Leute im Club einen unser Songs hören und dazu tanzen finden wir das auch gut. Ist doch klar, oder?

Interview: Mathias Frank


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