Ticket-Hotline: 040-343044 (Theaterkasse Schumacher)

SUCHE  

3 Fragen an: Erik Cohen

ErikCohen_2015.2_byFrankPeterMontag. Morgens. 8 Uhr. Und die Woche nimmt … wobei das heute tatsächlich mal stimmt. Denn am kommenden Freitag (15. Januar) erscheint endlich „Weißes Rauschen„, die zweite Platte von  Erik Cohen. Und am 16. Januar spielt der Mann, der auch Jack Letten von Smoke Blow ist, im Hafenklang. Womit das Wochenende ein wundervolles wird. Versprochen.

Denn dieses „Weißes Rauschen“ ist ein starkes zweites Stück. Zehn Songs sind drauf und wer schon „Nostalgie für die Zukunft“ mochte, wer auf die 1980er steht, auf Wave, Hardrock und Pop, wer auf starke Stimmen und die gewisse Portion Kitsch steht, der wird Sachen wie „Deine Dämonen“ und das extra-kitschige „Nur ein Herzschlag“ abfeiern, der wird zu „Schattenland“ und „Der heilie Gral“ hemmungslos mit dem Kopf nicken und der wird „Das gute Gefühl“ und “Hier ist nicht Hollywood” immer und immer wieder hören wollen. Immer und immer? Fragen wir Erik Cohen. Hier nun unser Interview Nummer 3.

Was hast du bei „Weißes Rauschen“ bewusst anders gemacht – und warum?
Ich habe hier vor allem wesentlich mehr auf einen angenehmen, homogeneren Grundsound geachtet als zuvor. Das hängt auch damit zusammen, dass das Album noch diverser gefasst ist, als mein Debüt. Ich wage mich also noch etwas weiter raus. Die stilistische Breite sollte sich am Ende aber nicht zu einer Art Stolperstein entwickeln. Also gaben wir unser Möglichstes, die Songs u.a. über die oben angerissene „Wohlklang-Suche“ feiner ineinander greifen zu lassen. Ich hoffe, es ist ganz gut geglückt. „Weisses Rauschen“ fließt in meinen Ohren insgesamt natürlicher und ist gleichzeitig einen Tick düsterer und vom Ansatz sogar etwas rockiger als mein Debüt. Nur fühlt es sich über das erste Hören vermutlich zunächst mal nicht so an.

Erik Cohen CoverUnd was hast du bei „Weißes Rauschen“ bewusst wie bei „Nostalgie für die Zukunft“ gemacht – und warum?
Ich habe darauf geachtet, dass ein paar klangliche Trademarks (z.B. die Vocals) dort anknüpfen, wo ich mit „Nostalgie für die Zukunft“ aufgehört habe. Denn auf „Weisses Rauschen“ bin ich als Künstler wieder einen Schritt weiter gegangen, habe mich insgesamt natürlich fortentwickelt. Trotzdem wollte ich nicht zu schnell zu weit raus, da ich ja bereits mit meinem Debüt einiges ausprobierte und mir kaum Grenzen gesetzt habe. Es ging mir auch darum, den Leuten möglichst ein authentisches „Erik Cohen“-Gefühl zu vermitteln, das man bereits über die „Nostalgie“ bekommen konnte. Spätestens wenn man sich die neue Platte ein paar mal zu Gemüte geführt hat, dürfte sich dahingehend etwas tun.

Vom Knust ins Hafenlang – Rückschritt, bewusste Entscheidung, genau richtig?
Wie könnte ein Konzert in einem so sympathischen und geschichtsträchtigen Club ein wie auch immer gearteter Rückschritt sein? Natürlich genau richtig. Ich freu mich schon sehr darauf. Ist zudem Album-Release-Wochenende!

Interview: Mathias Frank





Einen Kommentar schreiben