
Der sympathischste New Yorker Musiker (vielleicht neben Matthew Caws von Nada Surf) heißt ganz klar Kevin Devine. Falls diese Aussage jetzt tatsächlich von irgendwem hier angezweifelt werden sollte – bitte am 13. Februar ins Kulturhaus III&70 gehen!
Mitbringen wird Devine, nebst seiner Goddamn Band, das neueste Album “Between the concrete & clouds”, das allerdings schon ein halbes Jahr alt ist. Weniger intensiv als der Vorgänger “Brother’s Blood”, doch nach und nach schleicht sich Lied für Lied ins Ohr. Und bleibt.
Anspieltipps sind “I used to be someone” und das wundervolle “11-17”. “Between the concrete & clouds” ist kein Soloprojekt, vielmehr räumte Devine erstmals der Band Mitspracherechte ein. Doch letztlich bleiben vor allem seine charakteristische Stimme und seine beeindruckenden Texte, zwar verpackt in 3-Minuten-Popsongs, statt der annähernd 10-minütigen Epen auf “Brother’s Blood”, doch nicht weniger Kunst. So gelingt “Between the concrete & clouds” der Spagat eines Albums, das Leichtigkeit versprüht, obwohl Kevin Devine mindestens genauso viel zu sagen hat wie sonst. Und das wird live sicher nicht anders sein: verlosung(at)concert-news.de | Betreff: “Cloudsprecher” (eh)
