Es gibt Tausende Bands mit rumpeligem Gitarrensound. Bittersüßer Gesang von Frauen macht die Musik da auch nicht außergewöhnlicher. So eine Klischeeband sind Veronica Falls auf den ersten Blick auch. Das selbstbetitelte erste Album der vier Londoner rund um Sängerin Roxanne Clifford erschien in Deutschland auf Bella Union (bzw. Slumberland Records in den USA) . Soweit so vorhersehbar.

„Found Love In A Graveyard“ spaziert über eine musikalische Blumenwiese, die sich aber ganz offensichtlich auf dem Friedhof befindet. „Beachy Head“ ist das schrammeligste Stück der Band und das traurig- schöne „The Fountain“ hat einen kanonartigen Harmoniegesang.

Und das unterscheidet Veronica Falls von den tausend anderen Bands: Sie machen das Ganze gut, wo andere Bands durchschnittliche Songs ansammeln, reihen Veronica Falls einen kleinen Hit an den anderen. Deswegen sei jedem, der seine regelmäßige Portion Schrammelgitarren abholen möchte, ein Besuch des Konzerts im Molotow (21. März | ) ans Herz gelegt. (ak)

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