Vor Kurzem hatten wir sie schon angekündigt, denn in Kürze – genauer gesagt am 14. März – spielen sie im Kaiserkeller: MEST. Gegründet bereits im Jahr 1996, gehören Sie zu den Pionieren des Mainstream Pop-Punk. Warum haben sie es, was den Erfolg in Zahlen angeht, nie so weit gebracht, wie so manche Genre-Kollegen?

An der Qualität Ihrer Songs lag es auf jeden Fall nicht. Immerhin sind sie auf Madonna’s Label Maverick Records gesignt, auf dem sie ihre letzten vier Alben veröffentlichten. Und mit “What’s the dillio?” hatten sie sogar einen kleinen aber feinen Hit. Als Support sind Sie schon mit Goldfinger sowie keinen Geringeren als den kalifornischen Punk/Rock’nRoll-Urgesteinen Social Distortion getourt.

Und auch der Sideshow-Rock’n’Roll fehlt nicht. Neben dem üblichen Mix aus Trennungen, Besetzungswechseln und Reunion, liefert vor allem Frontman Tony Lovato Gesprächsstoff. Im Jahr 2007 wurde er wegen Mordes angeklagt. Ein lange schwelender Streit um eine Frau eskalierte eines Nachts und endete für den Anderen tödlich. Lovato wurde freigesprochen, da sein Handeln als Notwehr anerkannt wurde. Trotzdem wirkt der Titel des 2005 erschienenen MEST-Songs „As his black heart dies (my mistake)“ in diesem Zusammenhang geradezu prophetisch.

2006 getrennt, 2008 in neuer Besetzung von Lovato wiedervereint, wagen sie jetzt also einen neuen Anlauf mit frischer Single „Almost“, einer Tour und gerüchteweise auch einem bald erscheinenden neuen Album. Schau’ mer mal, am 14. März im Kaiserkeller. Tickets immernoch hier . (ds)

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