Authentisch. Das ist ein Wort, das sich auffällig oft in Zeilen findet, die schon über Game Ove & die Spielfiguren geschrieben wurden. Und ja, man hat den Eindruck, dass dieser sympathische Mitt-Zwanziger sich kein Stück verstellt, wenn er seine manchmal verqueren Gedanken in Liedform von sich gibt und dabei Reime und Textzeilen singt, die man anderswo so garantiert noch nicht gehört hat. Selten hörte zumindest ich bislang solche Texte, die immer wieder mit den Hörgewohnheiten und Erwartungen spielen, so sehr zu überraschen wissen, dabei toll durchdacht und sehr liebevoll ausgemalt sind. Mal sehr direkt, manchmal aber auch zum um die, mindestens eine, Ecke denken.

Das alleine wäre schon spannend genug, aber auch musikalisch funktioniert das ganz ähnlich: Vom Singer-Songwriter hin zum Bandsound, mit den Spielfiguren Helge Schulz, Hajo Cirksena, Frederik Helm und Sönke Torpus, blitzen immer wieder abwechslungsreiche Ideen auf und es ertönen auch mal Posaune, Zitter oder Akkordeon, die die Songs nach Folk, Shanty und auch mal nach Country klingen lassen, am Ende aber immer eingängig, immer Pop, sind. Game Ove & die Spielfiguren sind 2013 vollkommen zu recht Preisträger des Hamburger Musikerpreis „Krach & Getöse“ und bringen am 01.November das tolle Debutalbum „Ove, Wenn & Aber“ in die Läden.

Die Releaseparty dazu feiern wir alle zusammen mit Ove und seinen Spielfiguren am 31. Oktober im Nachtasyl, denn: „Ein bisschen Empathie auszustrahlen, ist echt mal nicht so schwer“. (nsc)

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