Mit einem Querverweis auf oben genannten Queen Song hat ein Herr Ranaldo inhaltlich und wortwörtlich nichts am Hut. Heranziehen könnte man dann schon eher “I Want To Break Free” oder “The Show Must Go On”. Zumindest wenn man sich denn ein paar alberne Wortspiele in Bezug auf den heutigen Lee Ranaldo mit den damaligen Pompöös-Rockern erlauben will. Aber was wollte ich eigentlich sagen? Egal.

Lee Ranaldo ist jedenfalls so produktiv wie nie wohl zuvor und meldet sich knapp 1,5 Jahre nach „Between The Times And The Tides“ schon mit den nächsten Album zurück, welches auf den Namen „Last Night On Earth“ hört und ein echtes Sahnestück geworden ist. Auffällig ist, dass der New Yorker Gitarrengott inzwischen deutlich eingängigere und melodiösere Songs schreibt, als früher. Die Zeiten des verkopften Noise and Avantgardismus scheinen zumindest vorläufig vorbei, seitdem er künstlerisch und kommerziell ausschließlich auf sich selbst bauen muss. Diese Entwicklung ist ihm auf jeden Fall ausdrücklich gelungen. Für „Last Night On Earth“ hat sich Ranaldo nun auch eine eigene Band (The Dust) zugelegt, bei der u.a. der alte Weggefährte und Kumpel Steve Shelley die Felle bearbeitet. Es bleibt abzuwarten, ob das dann auch in Zukunft so Bestand hat, aber für den Moment scheint in Lees Welt alles glücklich, zufrieden, voller Spielfreude und Motivation zu sein.

Für das Gastspiel von Lee Ranaldo & The Dust auf Kampnagel (11. November) verlosen wir heute 2×2 Tickets. „Ja ist denn heut´ scho´ Weihnachten?“ werdet ihr denken. Ne, das machen wir jetzt einfach mal so. Wer auf sein Glück vertrauen möchte, der schreibe uns eine E-Mail unter Angabe des Vor- und Zunamens an verlosung(at)concert-news.de. Bitte außerdem im Betreff „Ich fand Queen schon immer bescheuert, fahre aber total auf Lee Ranaldo ab“ nennen und fertig. Gewinner werden von uns per E-Mail informiert. Die Teilnahmebedingungen gibt’s hier.

Zur Einstimmung auf das Konzert gibt’s schon mal das grandiose und knapp 7 Minuten lange Stück „Lecce, Leaving“ zu bewundern.

A.d.R.: Dieser Bericht kam ohne die Erwähnung der Band Sonic Youth aus. (kw)

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