Streng genommen ist das hier nur die EP der Woche. Aber die ist so gut, dass sie es trotzdem auf’s Treppchen geschafft hat und sogar zu unserer Nummer 1 wurde. Ladies and Gentleman, bitte kaufen sie sich “Don`t Fuck With Our Dreams” von The Smith Street Band.
Weil es so schön ist, zitieren wir erstmal ihr Label: “The Smith Street Band haben die einnehmende Sympathie eines Frank Turners, das Stadion-Potenzial von The Gaslight Anthem, die mitreißenden Melodien von Against Me! und das lyrische Geschick von The Menzingers gepachtet.” Nun, da ist was dran.
Und gleichzeitig sind die Australier natürlich noch viel mehr, sind keine Band, die wie eine andere klingt. Das beweisen sie auf der Platte – ja, Platte, die es nur auf Vinyl (und digital …) gibt – genau fünfmal mit fünf aufregenden Songs. Folkig, schunkelnd, britisch und fast ein wenig wavig geht es mit “Bigger Than Us” los, gefolgt vom Titeltrack. Und der geht so:
“Ducks Fly Together” dann kommt zwei Nummern sperriger und musikalisch wütender und entpuppt sich schnell als Highlight unter vielen Höhepunkten. Bei “Kids” drehen die Jungs anschließend richtig am Rad, toben sich fast sechs Minuten aus und lassen sich von allen und jedem gepflegt am Arsch lecken, ehe sie diese EP mit “Self Control” – so eine Art Ballade – eher ruhig ausklingen lassen. Und Lust auf mehr machen.
Und mehr gibt es. Ende des Jahres soll das Album kommen, schon am 8. Mai spielt The Smith Street Band im Hafenklang. Als Vorbands fungieren Restorations und Astpai, als Türöffner wir. Denn wir verlosen 1×2 Tickets für das Konzert: verlosung(at)concert-news.de| Betreff: “Sumisu”. Teilnahmebedingungen hier, Einsendeschluss morgen. Viel Glück. (mf)
