Der Remix als Stilmittel. Im Jazz. Neu? Nun, bewahre, natürlich nicht. Doch die Ausführlichkeit, mit der sich der Pianist Bruce Brubaker nicht nur schon lange (und überaus feinsinnig, feingliedrig, faserig & fantastisch filigran) mit dem Komponisten Philip Glass beschäftigt, sondern auch mit der Transformation dessen Noten einen DJ-Schritt weiter, ringt einigen Respekt ab. Im Interview mit dem NDR jüngst übrigens hier sehr spannend nachzulesen.
Auf der “Extended Version” von “Glass Piano” finden sich nach ausführlicher “Metamorphosis (1-5)” dann eben auch Bearbeitungen seitens Akufen, John Beltran, Biblo, Francesco Tristano & Plaid. Allen gemein ist: Kein Gramm zu viel auf die Waage bringen diese Geister, die Brubaker rief. Keine Unwucht, kein Zuckerguss stören das Bild. Apropos rufen. Wir rufen euch nicht nur auf, das Konzert am 30. Januar im Birdland im Rahmen der “Glass Piano”-Tour 2016 zu besuchen, sondern verschenken auch noch 2×2 Tickets für den Abend: verlosung(at)concert-news.de | Betreff: “Glassfasern”. Teilnahmebedingungen hier. Viel Glück. (kel)