DENA_x_Hanna_Sturm_8Wer im eigenen Musikvideo mit Erlend Oye (The Whitest Boy Alive) über einen Berliner Flohmarkt tanzt, auf dem französischen Hipster-Label Maison Kitsune veröffentlicht und Europa als “Homebase” bezeichnet, der hat den Kultstatus auch ohne weltweiten Erfolg gefettet auf der Stirn stehen.

Bei Dena klingt der Spätti nach Sunset und die Currywurst nach Cashflow. Die Bulgarin Denitza Todorova schreibt, eigenen Aussagen nach, seit ihrem zehnten Lebensjahr Liedtexte. Früher waren es noch “Kinderraps”, mittlerweile sind es jedoch sonnengereifte R’n’B-Perlen.

Die Zeiten ändern sich – Auf  ihren Sommerhit “Cash, Diamond Rings, Swimming Pools” aus dem Jahre 2013 folgen jetzt “Lights, Camera, Action”. Auf ihrer neuen EP singt Dena zudem, dass sie “tired of the game” ist. Zwar soll es sich dabei um eine Beziehung drehen, jedoch lässt sich diese Passage ebenso auf die kontemporäre, deutsche R’n’B-Szene übertragen. Gibt es die überhaupt? Egal, es gibt Dena und ihre neue “Trust”-EP, die am Freitag (2. September erscheint). Und die, meine Damen und Herren, ist verdammt stark, groovy und unfassbar sexy.

Am 6. Oktober spielt  Dena from the block im Golem. Tickets hierfür gibt es u.A. Bei der Theaterkasse Schumacher zu erstehen. (hw)

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