Okay, wir begreifen es langsam: Die Festival-Saison ist zu Ende. Trotzdem begleitet uns noch immer der wohlige Nachhall, geprägt von lauen Sommernächten, Füßen im Sand und der kollektiven Euphorie auf der Tanzfläche. Nicht ganz unbeteiligt an diesen schönen Erinnerungen ist der Sound von Roosevelt, hörte man ihn doch auf Partys, im Radio und auf dem einen oder anderen Festival. Mit seinem ersten Langspieler bewies der in Viersen geborene Marius Lauber, dass er Discohouse-Songs von großem Format und tanzbarer Eleganz schreiben kann.
Und das wurde auch Zeit: Zwischen seiner ersten EP und dem selbstbetitelten Debüt, das in diesem August erschien, liegen immerhin vier Jahre. So viel Zeit braucht es aber auch, um solch ein verdammt einprägsames Feelgood-Album ohne Ecken und Kanten zu schaffen. Musik, die voller Sehnsucht nach Tanzen, Glück und niemals enden wollenden Poolpartys ruft. Nachdem Roosevelt samt Band bereits die Festivalbühnen vom Melt! Und Appletree Garden enterten, machen sie aktuell eine Clubtour, um den Sommer zurück in die Clubs zu holen. Wir sind mehr als zuversichtlich, dass ihnen das gelingen wird. Überzeugt euch selbst, am Dienstag (19.10.) im Uebel & Gefährlich.
