Dienstag, Juli 27

A little Preyer

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Aus dem Fenster lehnen? Mit uns gerne mal. Doch hier kommt der famos sympathische Quirin Fischer von der Seite direkt aus dem Popup-Records-Büro geblutgrätscht und haucht Bernd Begemann zackig den „… verwehten Geist von Hermann Prey“ ein in seiner Presseinfo zum am 19. Januar erscheinenden „Die Stadt und das Mädchen“. Den bitte … WAS? Absurd? Ja, Mann. Aber so was von drüber, dass der Rührtopf voller Musikgeschichte binnen weniger Sekunden glüht.

Doch wer sich die folgenden fünf (mo)zarten Minuten über „Ein Mädchen oder Weibchen” aus der Zauberflöte Zeit nimmt, wird ganz ironiefrei noch mehr Begemann in Prey entdecken, als es einem vielleicht lieb sein mag. Indes hat „Die Stadt und das Mädchen“ schon noch ein paar weitere seriöse eigenständige Qualitäten zu bieten. Angefangen bei der Auswahl Begemanns zwölf niemals alternder Lieder für eine gute halbe Stunde Kurzweil am präsenten Piano von Kai Dorenkamp (siehe Tracklist unten). Da treffen Gockel auf Glocken auf Elternrecht, totlebendiger Kulturwandel auf Miss Verständnis auf Gliederzyklus auf Berg und Tal. Famos reduziert: Bernd Begemann & Kai Dorenkamp am 22. Januar in der ausverkauften Elbphilharmonie. (kel)

Tracklist: 1. Weg aus dem Tal und nach München 2. Die neuen Mädchen sind da 3. Vielleicht hatten deine Eltern Recht 4. Teil der lebendigen Stadtteilkultur 5. Runter in den Keller und reiß dich zusammen 6. Immer wieder überrascht 7. Ich frage mich, was es war 8. Die Nacht vor der Abtreibung 9. Ich spiel’ mit dem Gedanken 10. Was macht Miss Juni im Dezember …? 11. Du wirst mein Süden sein 12. Sie gehört den Sternen

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