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    Body Count

    Body Count’s in tha house

    0
    By Dominik on 22. Februar 2018 concert-news präsentiert, Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

    Body CountStreift die Patch-Kutte über oder schnallt die Baggy Pants fest – die Leichenzähler kommen! Sie sind seit vier Jahren nicht nur zurück, sondern auch besser denn je und so wütend wie seit 1992 nicht mehr. Ihr wisst schon: “Copkilleeeerr, better you than me / Copkilleeerrr, fuck police brutality!” Mit diesem hochkontroversen Song wurden Body Count berühmt und das selbstbetitelte Debutalbum ist zum Kult-Klassiker geworden, nicht nur im Crossover und Hardcore-Genre, sondern in der gesamten Popkultur.

    Seit 2014 sind sie wieder voll da und musikalisch kaum mehr die Alten. In jeder Hinsicht eine Weltklasse Hardcore-Band ist aus den einst schlecht produzierten, holperigen Body Count geworden. Thematisch/textlich knüpft Kopf und Frontmann Ice-T an früher an. Seine blutrünstige Art der Gesellschaftskritik umfasst aber mehr als Cops (“Black Hoodie”) und Rassismus (“No Lives Matter”), z. B. die Internet-Hassrede-Kultur (“Talk Shit, Get Shot”), Armutskriminalität (“Get A Job”), Suchtprobleme (“Back To Rehab”), Ghettoprobleme (“This Is Why We Ride”) sowie … nunja, Bitches und Hoes (“99 Problems”, Rockversion seines Originals vom 1993er Rap-Album “Home Invasion”).

    Was war jetzt nochmal 2014? Genau, Anbruch der neuen Body-Count-Ära mit dem Release des fünften Studioalbums “Manslaughter“. Von dem stammt der Song “Talk Shit, Get Shot“. Dann gleich die nächste Longplayer-Granate mit dem aktuellen Album “Bloodlust” (VÖ März 2017). Der Song “No Lives Matter” beschäftigt sich mit der “Black Lives Matter”-Bewegung:

    Von der Ursprungsbesetzung sind nur noch zwei übrig: Ice-T am Mikro und Ernie-C an der Gitarre, wie seit 26 Jahren. Drei der fünf Gründungsmitglieder sind verstorben, sodass die aktuelle Besetzung nun mit durch Gitarrist Juan of the Dead, Bassist Vincent Price und Schlagzeuger Ill Will komplettiert wird.

    In dieser Konstellation werden die Westcoast-Gangster am 5. Juni in der Großen Freiheit 36 vermutlich gesundheitsgefährdende Pogopits auslösen. Diese Show ist übrigens ausverkauft. Deshalb gibt es am selben Abend eine zweite Show um 23:30, direkt nach der ersten Show. Wenn das mal nicht Hammer ist! Präsentiert wird euch das Hardcore Massaker von euren Lieblings-Motherfuckern von concert-news.de (df)

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